27.02.2012, 11:21 Uhr | mth
Der "Ghost Rider" ist das schwarze Schaf in der Familie der Marvel-Superhelden. Jenseits von Heldenhaftigkeit und Edelmut hat der Motorradfreak, den anstatt eines Kopfs ein brennender Totenschädel ziert, nur ein Ziel: die Seelen übler Verbrecher dem Teufel höchstpersönlich zu überbringen. Nachdem die erste Filmadaption aus dem Jahr 2007 allzu brav ausgefallen ist, soll nun alles anders werden.
Das Frisieren des stotternden Motors des Riders haben Mark Neveldine und Brian Taylor übernommen, die sich mit den beiden "Crank"-Teilen als Meister völlig durchgedrehter Daueraction ohne Rücksicht auf Verluste einen Namen gemacht haben. Zwar konnten sie diese Schlagzahl bei "Ghost Rider: Spirit of Vengeance" nicht beibehalten, ihre bizarren Einfälle und ein dreckigerer Look sorgen aber doch dafür, dass der zweite Auftritt des Riders seinen Fans um einiges besser gefallen dürfte.
Erneut schlüpft Nicolas Cage in die schwarze Lederjacke des ehemaligen Stuntfahrers Johnny Blaze. Der schloss vor Jahren einen Pakt mit dem Teufel, in dem er sich verpflichtete, als feuerköpfiger Motorraddämon Ghost Rider aus der Hölle entflohene Seelen wieder einzufangen. Mittlerweile lebt Johnny zurückgezogen in der Hoffnung, dass der Rider in ihm nicht mehr geweckt werde. Doch das ändert sich, als er in schwer okkulte Geschehnisse verwickelt wird. Höllische Kräfte machen Jagd auf den zehnjährigen Danny, der mit besonderen Kräften ausgestattet ist und von einer geheimen Mönchskaste beschützt wird. Als der letzte der Mönche Johnny um Hilfe bittet, muss er eine schicksalhafte Entscheidung treffen. Nur als Ghost Rider ist er in Lage, den entführten Danny aus den Fängen der Dämonen zu befreien und so die Welt vor einer Katastrophe zu retten.
Weniger Budget, weniger Effekte aus dem Rechner, dafür aber Trash-Appeal, viel handgemachte Action und die aus den "Crank"-Streifen bekannten durchgeknallten Ideen: Das sollen die neuen Zutaten sein, aus denen Neveldine und Taylor ihre Version der Kultfigur entstehen lassen. Keine schlechte Ausgangslage, allerdings leidet der Film unter einer allzu einfach gestrickten Story und einer Altersfreigabe ab zwölf Jahren, die den für "Crank" typischen derben Humor nur bedingt zur Geltung kommen lässt.
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Kinostart: 23. Februar 2012
Quelle: t-online.de
JUR schrieb:
am 26. März 2012 um 16:57:02
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nicht gut
Crank hab ich nach 30 Minuten ausgemacht, weil der Quatsch nicht zu ertragen war.
Das verspricht nicht viel Gutes für Ghost Rider
2. Der erste Teil war o.k.
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besserwisser schrieb:
am 26. Februar 2012 um 02:37:39
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ghost rider
der erste teil war besser.
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