02.11.2010, 14:46 Uhr | tke
Aus Lukas und Regina wurde nichts. (Foto: RTL / Stefan Gregorowius)
Nach dem rauschenden Scheunenfest kam für Jungbauer Lukas (21) der Liebeskater: In der zweiten Folge von "Bauer sucht Frau" am Montagabend sahen Millionen Zuschauer den Sauerländer Burschen am Boden zerstört. Nichts wurde aus ihm und der hübschen Blondine Regina, die er auf dem Fest mit Schmetterlingen im Bauch ausgewählt hatte. "Wir sind nicht füreinander bestimmt", sagte der 21-Jährige ernüchtert in die Fernsehkamera. Warum das junge Glück so schnell zerbrach, wurde nicht geklärt. Lange Trübsal blasen, war wohl auch nicht im Drehbuch vorgesehen, also suchte Lukas mit seiner Mutter Elisabeth (43) in der verbliebenen Liebes-Post nach einem passenden Ersatz. Auf "Ruhrpottlerin" Stina fiel die Wahl. Kurzum lud der Rinderwirt sie zu einer Woche Probewohnen auf dem Hof ein. Diese traten auch die Damen von Harald, Gerhard, Willy und Lämmes in Folge zwei an. Und soviel sei schon einmal gesagt: Von ihnen ergriff noch keine die Flucht, obwohl sie Gründe dazu gehabt hätten.
Eine Schrecksekunde gab es schließlich bei Schweinebauer Harald (44). Seine Janet, in die er sich Hals über Kopf verliebt hat, war von Haralds Schlafzimmer alles andere als begeistert. Die gebürtige Kubanerin erschreckte sich beim Anblick von seinem Bett, das über und über mit Aufklebern übersät war. "Das sieht so aus, als wenn ein Kind darin schlafen würde", sagte die 26-Jährige dem verdutzten Harald. Alles andere gefiel der Angebeteten zu seinem Glück aber. Sowohl die rustikale Küche (Bratwürste und Kartoffelsalat) von Bruder Rainer (38) auf einem Holzbrett serviert als auch Haralds romantische Avancen mit einer roten Rose und Sekt wusste die attraktive Hausfrau zu schätzen.
Ähnlich erging es auch dem vermeintlich "ehrlichen Schäfer Lämmes". Der 39-Jährige, der auf dem Scheunenfest seine Auserwählte kurzerhand gegen eine andere ausgetauscht hatte, gab sich wie die Unschuld vom Lande, als er die "Tausch-Aktion" seiner Mutter Änni (73) beichtete. Zwischen ihm und Moni habe es "richtig geknistert", rechtfertigte sich Lämmes, der eigentlich Martin heißt. "Das wird alles gut, Mama." Die brach gleich in Tränen aus und zeigte sich heilfroh, dass ihr Sohnemann endlich eine Frau gefunden hat, dankte sogar gen Himmel: "Ich habe gebetet, dass das klappt." Da half die 73-Jährige auch gern beim Bettenbeziehen mit, weil Lämmes es alleine nicht schaffte. Als die tätowierte Fleischereifachverkäuferin Moni dann auf der Matte stand, war Mutter Änni kritisch aber froh. "Sie ist ein bisschen mollig, aber das macht nichts", so ihr einziger Kamera-Kommentar zur möglichen Schwiegertochter in spe. Auch Lämmes bereute seine Wahl nicht, denn Moni ist offenbar nicht zimperlich. Beim Anblick seiner Hasenzucht wählte sie gleich ein Schlappohr für den Sonntagsbraten aus.
Der "lustige Ackerbauer Willy" (49) hat sich offenbar eine sehr dominante Frau ins Haus geholt. Nachdem er der "resoluten Rosi" (45) seine Stallungen gezeigt hatte, gab sie ihm gleich einen Klaps auf den Allerwertesten. Und vor dem Abendessen sagte die 45-Jährige: "Ich hoffe, du hast was im Kühlschrank, was schmeckt." Mittendrin verabschiedete sich Rosi mit einem Kuss auf die Wange, einem "Ich bin jetzt müde" und ohne Willy beim Abräumen zu helfen, ins Bett. Der war froh, überhaupt jemanden bei sich zu haben: "Ich habe mich über das eine Küsschen gefreut, das gibt gleich so ein Schmetterlingsgefühl! Das ist anregend für mehr!"
Deutlich ruhiger lief es beim "rüstigen Hühnerwirt" Gerhard ab. Kein Wunder: Der Bauer ist 68 Jahre alt und hat bereits eine Ehe hinter sich, die schon vor 34 Jahren geschieden wurde. In Melkerin Barbara (59) scheint er eine genügsame und bescheidene Gleichgesinnte gefunden zu haben. Bei der Führung durch seine sehr antiquierte Behausung meinte sie nur: "Der alte Bauernhausstil gefällt mir." Da machte es auch nichts, dass Gerhard noch einen Ofen zum Heizen benutzt und die Kühltruhe samt Fleischvorräten neben dem Gästebett für Barbara stehen hat. "Da kann ich wenigstens nicht verhungern", bewies die Thüringerin Humor.
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Quelle: t-online.de
Holland schrieb:
am 8. November 2010 um 12:40:35
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Bauer sucht Frau
Es gibt besseres im TV, aber auch weitaus schlechteres.
Ich schaue mir jede Sendung an, lustig ist es allemal.
Und einige
Bauern sind auch wirklich sympathisch, siehe Bruno und Anja.
Ansonsten sollte man es mit einem zwickern betrachten.
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WOLLI 80 schrieb:
am 8. November 2010 um 12:03:32
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Bauer sucht ..
..Frau - alles PREKARIAT - Darsteller, Produzenten und Zuschauer - alles P R E K A R I A T !!!
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Annette schrieb:
am 3. November 2010 um 12:59:45
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Jengel
Ach man, lass uns das doch einfach ansehen und genießen. Es weiß doch mittlerweile jeder, dass es zu der Sendung ein Drehbuch gibt,
aber was solls. Gegenüber den anderen genau so sinnlosen "Endlos-"Soaps wie "Unter uns" u.ä. hat diese Sendeung den Vorteil, sie kommt nur ein mal wöchentlich und jede Staffel hat ein Ende. Ist eben was für alle, die nach Feierabend einfach nur entspannen möchten.
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