07.12.2010, 11:44 Uhr | CK
"Bauer sucht Frau": Martin geht bei Jenny auf Kuschelkurs. (Foto: RTL)
Oh je, dieser Mann braucht wirklich ganz dringend eine Frau! 29 Jahre ist Jungbauer Martin alt, doch noch nie im Leben hatte er eine Freundin. Dank "Bauer sucht Frau" erhielt der Landwirt jetzt erstmals Damenbesuch auf dem Hof – und der brachte Martins Hormone mächtig in Wallung. Schon bei ihrer Ankunft in der letzten Folge trafen Hofdame Jenny unverhohlen gierige Blicke, in dieser Woche nun ging Martin auf Grapschkurs. Doch mal ehrlich: Wer wollte der männlichen Jungfrau die Annäherungsversuche verdenken? Schließlich hat der gruselige Gemüsebauer eine ganze Menge verpasster Erfahrungen nachzuholen – und wer weiß schon, wann sich das nächste Mal ein weibliches Wesen auf seinen Hof verirrt?
Schon beim ersten Frühstück ging der Jungbauer deshalb gleich mächtig zur Sache und schmiegte sich ganz fest an Bäckerin Jenny. "Ich habe noch nie jemand in den Arm genommen und gekuschelt“, bekannt er anschließend. "Das war für mich das erste Mal.“ Und das gefiel Martin offensichtlich so gut, dass er seine Tätschelei fortan nicht mehr lassen konnte. Nicht mal, als Jenny ihm die Freuden ihres Lieblingshobbys Malen nach Zahlen näher bringen wollte. Denn während die 23-Jährige sich fleißig auf die Malarbeit konzentrierte, war Martin vor allem damit beschäftigt, seiner Hofdame den Rücken zu streicheln. Mehr traute sich der 29-Jährige bisher wohl noch nicht – doch schon in der nächste Woche wird es richtig handgreiflich: Dann nämlich fällt der Jungbauer nach einer heißen Rückenmassage über Jenny her – und wir sind schon jetzt sehr gespannt!
Auch für den sensiblen Hühnerwirt Gerhard könnte es doch noch ein Happy End geben. In der letzten Folge hatte sich der 67-Jährige schweren Herzens von der gefühlskalten Barbara getrennt, nun bekam er Besuch von Ersatzdame Sigrun. Und die erwies sich als komplettes Gegenteil ihrer Vorgängerin: Während die missmutige Barbara Gerhard und seinen Hof stets heruntergeputzt hatte und von beiden eine Generalüberholung verlangte, zeigte sich die chronisch gut gelaunte Sigrun von allem restlos begeistert. Gerhards Hof sei "knuffig und toll" und "so was wie ein Paradies“, schwärmte sie. Dann bekochte sie den Hühnerwirt auch noch und ließ ihn beim Mau Mau gewinnen - wenn das mal kein Balsam für die sensible Bauernseele ist.
Bei Ackerbauer Willy und seiner Rosi stehen alle Anzeichen auf Liebe: Die 45-Jährige kehrte gestern zum zweiten Hofbesuch zurück – und den sympathischen Frischverliebten war die Aufregung über ihr Wiedersehen deutlich anzumerken. Während Willy sich fühlte "wie nach zwölf Tassen warmem Kaffee“, bekannte Rosi: "Ich hätte ihn am liebsten aufgefressen.“ Und das tat sie dann auch ein paar Stunden später. Als Gute-Nacht-Schmankerl brachte Willy seiner Herzensdame nämlich heißen Kakao und Buchstabenkekse ans Bett – und aus denen legten sich die beiden ihre Namen, um sich anschließend gegenseitig zu vernaschen. Genüsslich ließ sich Rosi ihren Keks-Willy auf der Zunge zergehen, während sie dem echten Exemplar verführerische Blicke zuwarf – bei diesen beiden wird es sicherlich bald ganz schön heiß hergehen.
Auch bei Ostfriese Volker und seiner Hofdame Verena sprühten gestern die Funken. Kein Wunder, schließlich hatte sich der Milchbauer für Verenas Ankunft etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Er holte die Schuhverkäuferin nämlich nicht etwa mit einem langweiligen Auto oder schnöden Traktor ab, sondern hatte ein Gefährt mit komplettem Wohnzimmer – inklusive Couch, Pflanzen und Dach – gebastelt, in dem er die Blondine schon auf dem Weg zum Hof mit einem Glas Sekt verwöhnte. Scheinbar genau die richtige Aktion, um Verena für sich zu gewinnen. Denn die 28-Jährige zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem außergewöhnlichen Empfang: "Das hat noch keiner für mich gemacht. Das war überwältigend.“
Einzig beim Biobauern Johannes und seiner Anja scheint sich keine rechte Harmonie einstellen zu wollen. Stattdessen gerieten die beiden sich immer wieder in die Haare – vor allem, was das Thema Musik betraf. Während Lageristin Anja etwa am liebsten Techno hört, meinte Johannes, das klinge wie Bohrgeräusche beim Zahnarzt. Endgültig in die Nesseln setzte sich der 40-Jährige aber mit einer Diskussion über Gospelmusik. Die, so sagte er nämlich, sei ja nur etwas für Schwarze, die mindestens drei Zentner wiegen. Als er dann noch wagte, entgegen jeglicher Regeln der Political Correctness das Wort "Neger“ in den Mund zu nehmen, war Anja vollends entsetzt. Das könne man doch nicht sagen, meinte sie, worauf Johannes nur lax konterte: "Wie sagt man dann zu Negerküssen?“ Ob diese beiden Streithähnen noch zueinander finden? Das darf wohl bezweifelt werden.
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Quelle: t-online.de
Hermine (vom Lande) schrieb:
am 8. Dezember 2010 um 04:45:42
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Bauer sucht Frau
Unrealistisch, primitiv und diskriminierend - eine produzierte ländliche Welt um die Eheanbahnung herum, die es so nicht
mehr gibt ! Wie fast immer disqualifiziert sich RTL kulturell damit selbst ! Die einzigste Ausnahme in diesem Sender "Wer wird Millionär" - aber hierbei langweilt sich Herr Jauch ja fast schon zu Tode (irgendwann hat jede Sendung sich einmal abgegriffen und wird langweilige Routine).
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Minna schrieb:
am 8. Dezember 2010 um 04:39:09
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Bauer sucht Frau
Zugegeben, die Sendung ist inzwischen "Kult" aber nicht Kultur. Die Darstellung des bäuerlichen Lebens auf dem Lande in
dieser Sendung ist diskriminierend - das sage ich als Städter. Es ist schon lange her, dass man auf dem Lande rückständig lebte - hierfür sorgten schon die Medien und die moderne Kommunikation und auch die Automation in der Landwirtschaft. Die, meist rückständigen Betriebe und ihre Betreiber, die hier gezeigt werden, sind längst nicht mehr repräsentativ!
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Gerimada schrieb:
am 1. Dezember 2010 um 15:44:36
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Bauer sucht Frau
Ich stimme hier der Maruschka zu, aber meine Frage ist dennoch: Sehen diese
Frauen hier denn besser aus?. Die sind doch
überwiegend alle knöselig und
dick. Was sie sonst nicht finden, suchen sie eben im Schweinestall und dazu
noch mit viel Gemeckere. Mir tut jetzt schon der nette Bauer Willi leid, wenn es
denn stimmt, dass er sich verknallt hat in diesem Feldwebel, denn er ist wohl
der einzige von all den Freiern, der Benehmen und eine gute Aussprache hat.
Fummelheini Martin ist absolute Spitze
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