14.09.2011, 09:34 Uhr
Der sadistische Warlord Khalar Zym ermordet Conans (Jason Momoa) Vater und metzelt die Bewohner des Dorfes nieder. Der Barbar schwört Vergeltung und begibt sich auf einen blutigen Rachefeldzug. (Foto: Warner Bros.)
Schon früh entscheidet sich das Schicksal des jungen Conan (Leo Howard). Er wird auf dem Schlachtfeld geboren, auf dem seine Mutter stirbt und von seinem Vater Corin (Ron Perlman) schon als kleiner Junge zum unerbittlichen Krieger erzogen. Als sein Heimatdorf von dem grausamen Warlord Khalar Zym (Stephen Lang) angegriffen wird, muss Conan hilflos mit ansehen, wie die Bewohner von blutrünstigen, skrupellosen Horden überfallen und Corin getötet wird. Er selbst überlebt das schreckliche Ereignis, doch der Tod seines Vaters, Lehrmeisters und einzigem Vertrauten lässt ihn nicht mehr los. Viele Jahre später ist aus dem einfachen Jungen aus Hyboria ein Krieger mit einem Körper aus Stahl geworden. Und der hat nur einen Gedanken: Er will Rache.
Mittlerweile verbringt Conan (Jason Momoa) seine Zeit mit Plündern und Trinken. Als er jedoch in einer Spelunke einen der Schergen von Khalar Zym wiedererkennt, beschließt er aufzubrechen, um den Mörder seines Vaters zu finden und zur Strecke zu bringen. Schnell muss er jedoch erkennen, dass es um mehr geht als nur um seinen persönlichen Wunsch nach Vergeltung und die Suche nach Gerechtigkeit. In einem fast aussichtslosen Kampf gegen übermächtige Feinde und unmenschliche Monster scheint Conan die einzige Hoffnung für die mythische Welt Hyboria zu sein. Er allein kann die Bevölkerung retten und das Überleben aller sichern. Dafür muss er sich jedoch Gegnern und Herausforderungen stellen, die er niemals für möglich gehalten hätte...
Wenn man an den legendären Krieger Conan denkt, dann hat man unweigerlich das Bild von Arnold Schwarzenegger ("The Expendables") im Kopf. Noch fast 30 Jahre nachdem der Low-Fantasy-Film auf Zelluloid gebannt wurde, scheint niemand besser in die Rolle des berühmten Barbaren zu passen als der Österreicher. Die Neuauflage von „Conan" von Regisseur Marcus Nispel ("Freitag der 13."), und allen voran dessen Hauptdarsteller Jason Momoa ("Stargate: Atlantis"), treten also in große Fußstapfen. Die Geschichte ist natürlich nicht neu. Eine spannende, wendungsreiche Handlung sollte man aber auch nicht erwarten, denn diese steht bei dem Remake nicht im Vordergrund. Stattdessen soll hier mit beeindruckenden Spezialeffekten, zahlreichen Kampfszenen und einer bildgewaltigen Inszenierung überzeugt werden. Man bekommt, was man sieht - nicht mehr und nicht weniger.
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