02.02.2012, 07:34 Uhr | mth/kranki
Willkommen im Kalten Krieg. Die Welt der Spionage und Gegenspionage während des Ost-West-Konflikts wird wohl nirgends so spannend und realistisch beschrieben wie in den Romanen des ehemaligen britischen Geheimagenten John le Carré. Jetzt kehrt le Carrés bekannteste Figur George Smiley in der Neuverfilmung von "Dame, König, As, Spion" zurück auf die Leinwand. Dargestellt wird er von Gary Oldman, der für seine Leistung eine Oscar-Nominierung erhielt. Unterstützt wird Oldman vom Who's who britischer Schauspielkunst: John Hurt, Mark Strong, Tom Hardy, Benedict Cumberbatch, Ciarán Hinds und Colin Firth sind alle beim finsteren Ränke-Schmieden dabei.
Und darum geht's: Früher gehörte George Smiley zu den besten Geheimagenten Großbritanniens. Doch nach einem missglückten Einsatz musste "Control" (John Hurt), der Chef des MI6, den Stuhl räumen - und mit ihm sein engster Vertrauter Smiley. Einige Monate nach seinem Ausscheiden erhält er von seinem ehemaligen Arbeitgeber jedoch einen hochbrisanten und noch geheimeren Auftrag. Er soll einer Theorie nachgehen, die der mittlerweile verstorbene "Control" zu Lebzeiten verfolgt hat: Im MI6 soll es einen Maulwurf des KGB geben - auf höchster Ebene...
Die Liste der möglichen Verdächtigen ist nicht nur lang, sondern auch sehr persönlich, denn sie ist gespickt mit Wegbegleitern Smileys. So hatte "Control" den neuen mächtigsten Mann beim MI6, Percy Alleline (Toby Jones), genauso im Auge wie Smileys Jugendfreund Bill Haydon (Colin Firth), den unerschütterlichen Kämpfer Roy Bland (Ciarán Hinds), Bürokrat Toby Esterhase (David Dencik) und - Smiley selbst. Dieser muss die Ermittlungen aufnehmen, ohne das Misstrauen seiner ehemaligen Kollegen zu erregen, und gleich mehrere Spuren verfolgen. Doch jedes Mal, wenn er glaubt, dem Verräter näher zu kommen, geht dieser ihm erneut durch die Lappen. Er scheint Smiley immer einen Schritt voraus zu sein und dessen größte Schwäche zu kennen...
"Dame, König, As, Spion" ist der wohl berühmteste Roman des englischen Schriftstellers John le Carré und hat schon unzählige Leser in seinen Bann gezogen. Vor diesem Hintergrund wollte der erfolgreiche Autor jedoch keine bloße Nacherzählung seines Buchs, sondern forderte von Regisseur Tomas Alfredson ("So finster die Nacht") ein eigenständiges Werk um Meisterspion George Smiley. Mit dessen Verfilmung des Stoffs scheint das glänzend gelungen, denn er konnte für die Hauptrollen nicht nur die erste Riege der britischen Topschauspieler gewinnen. Er schafft es außerdem, einen packenden, intelligenten und faszinierenden Thriller in Szene zu setzen, der immer auch Raum für die Besonderheit der einzelnen Charaktere lässt. Fazit: Alles auf eine Karte gesetzt - und gewonnen!
Kinostart: 2. Februar 2012
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Quelle: t-online.de
sphinx72 schrieb:
am 4. Februar 2012 um 09:21:20
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Schade ums Eintrittsgeld
Wir haben den Film gestern Abend gesehen und ein Besucher brachte es zum Schluss auf den Punkt mit seinem Kommentar:
"Der Film war Sch...!" - Einfach entsetzlich langatmig.
mehr
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Kathrin schrieb:
am 2. Februar 2012 um 15:08:43
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Dame, König, Ass, Spion
Ich habe den Film schon vor drei Monaten in England im Kino gesehen und kann ihn nur empfehlen.
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