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"Das Supertalent": Freddy Sahin-Scholl hat es geschafft

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"Das Supertalent": Freddy Sahin-Scholl hat es geschafft

21.01.2011, 13:33 Uhr | bas

Freddy Sahin-Scholl ist das "Supertalent 2010". (Foto: dpa)

Freddy Sahin-Scholl ist das "Supertalent 2010". (Foto: dpa)

Es ist endlich wieder geschafft: Wir sind "Das Supertalent 2010". Nein nicht "wir“, natürlich hat sich nur Freddy Sahin-Scholl mit seiner einzigartigen, doppelten Stimme und seinem selbst komponierten Song "Carpe Diem" den begehrten Titel geholt. Tränen der Freude und überschwängliche Emotionen waren mal wieder das bestimmende Bild am Ende der "größten Show im deutschen Fernsehen“ – wie der langsamste Moderator der deutschen Fernsehwelt, Markus Schreyl, zu sagen pflegte. In der Foto-Show sehen Sie den glücklichen Gewinner.

Freddy, Michael und Tobias waren die besten drei

Nach einem dreistündigen Talent-Marathon am Samstagabend auf RTL fiel es wirklich schwer zu sagen, wer mit seinem Talent nun tatsächlich aus der Menge stach: Natürlich hat ein Stevie Starr, der halbe Haushalte verschlucken kann, eine wirklich ganz, ganz besondere Gabe. Ein wirkliches Highlight in der Show, denn dieses Können dürfte kein anderer Mensch auf diesem Erdball vorweisen können. Doch am Ende hatte Pop-Titan den richtigen Riecher, der hatte nämlich auf Freddy als Sieger getippt. Der diplomatische Bruce Darnell wollte sich hier mal wieder nicht festlegen und wand sich aus der Situation: "Sie sollten alle gewinnen“. Und irgendwie hatte die Tränendrüse Darnell damit auch Recht. Alle zwölf Finalisten lieferten eine sensationelle Show ab. Doch am Ende landeten Freddy Sahin-Scholl, der Sänger mit der Reibeisenstimme Michael Holderbusch und der gehörlose Tänzer Tobias Kramer unter den ersten dreien.

"Danke schön" an die vielen Talente

In den kommenden Tagen und Wochen wird in der Presse vermutlich nur noch die Rede vom Sieger des "Supertalent“-Gewinners sein. Darum sollen die kommenden Zeilen den anderen elf grandiosen und einzigartigen Könnern der Final-Show gewidmet werden. Wer waren sie noch und was hatten die anderen Talente auf der Final-Bühne so alles zu bieten? Aus der Menge der vielen Musiker, und vor allem Sänger, stach auch die fantastische Sandmalerin Natalya Netzelya hervor. Sie zeichnete die Geschichte verstorbenen Prinzessin Diana in den Sand und rührte sogar Jurymitglied Sylvie van der Vaart zu Tränen. Der 8-jährige Daniele Domizio machte sich mit seiner Michael Jackson-Imitation in der Frauenwelt viele Fans. Die 15-jährige Ramona Fottner und die beiden Jungs von Bubble Beatz begeisterten mit ihrer Musik. Genauso zogen der 14-jährige Andrea Renzullo und Ruddy Estevez die Zuschauer und die Jury in ihren Bann. Die musikalischen Talente waren überdurchschnittlich gut auf der Bühne repräsentiert. Und dazu zählten auch der Sänger Darko Kordic und der Ausnahme-Pianist Thomas Lose. Ihnen allen sei ein "Danke schön“ gesagt, für all die schönen Stunden, die sie uns an den vergangenen Wochenenden beschert haben.  

Bohlen: "Diese Show macht aus Losern Helden!"

Nach den 14 Wochen, die nur so von "Supertalenten“ wimmelten, ist dieses Kapitel der deutschen Casting-Show Geschichte für die kommenden zwölf Monate erst mal wieder auf Eis gelegt. Bleibt abzuwarten, was diese Show dem Sieger bringen wird: Ruhm, Ehre oder einfach nur den schnöden Mammon? Natürlich ist das Siegergeld von 100.000 Euro nicht zu verachten.  Doch den wahren Hintergrund der Show fasste Pop-Titan Dieter Bohlen folgendermaßen zusammen: "Diese Show macht aus Losern die Helden“. Aha, das Potts- und Hirte-Phänomen scheint für diese Art von Show zu einem Muss geworden zu sein. Vorbei die Zeiten, in denen ein talentierter Otto-Normalverbraucher mit seinem Talent ganz vorne dabei sein kann? An dieser Stelle müssen sich RTL und die Jury die Frage gefallen lassen, ob der tragische Lebensumstand eines Casting-Teilnehmers Einfluss auf so manche Entscheidung hatte.

Die nächste Show kommt bestimmt

Wie dem auch sei, die deutsche Fernsehwelt scheint ohne die Castingformate, in denen irgendwer irgendjemand Besonderen sucht, nicht mehr existieren zu können. Da haben sich vor Jahren die Talk-Shows sang- und klanglos aus dem TV verabschiedet, da spross ein Castingformat nach dem anderen aus den Federn der Fernsehmacher. Sollte sich also jemand ohne "Das Supertalent“ leer und unausgefüllt fühlen, so sei versichert: Die nächste Casting-Show kommt bestimmt. Und mit ihnen die tragischen Lebensläufe der Kandidaten.

Wird auch Freddy schnell vergessen sein?

So lasst uns Freddy feiern, um ihn in nur wenigen Monaten wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen, wenn neue potentielle Stars hervorpreschen und sich ins Rampenlicht drängen. Kurzlebiger Ruhm ist meist der Casting-Gewinner Lohn – auch wenn in diesem "Supertalent“-Finale ein Auftritt des legendären Mundharmonika-Spielers Michael Hirte eingebaut wurde - samt einer fünffach Platin-Ehrung, die ihm von Bohlen mit vielen warmen Worten überreicht wurde. Ja, wir kennen ihn alle, den Hirte, aber er dürfte wohl eine Ausnahmeerscheinung gewesen sein. Und ob es dem neuen Sieger gelingt, einen ähnlich legendären Status zu erreichen wie Hirte bleibt abzuwarten. Ich zumindest musste nochmal gründlich nachdenken, um mich an das "Supertalent“ des vergangenen Jahres zu erinnern. Die süße Hündin und ihr Herrchen jedenfalls dürften das Kapitel „Supertalent“ schon abgehakt haben – denn die Medien und auch Dieter Bohlen können mit dem vierbeinigen Artisten nichts mehr anfangen. Da dürfte Freddy Sahin-Scholl einen Vorteil gegenüber dem Hund zu haben – bei ihm könnte Dieter Bohlen noch das einzigartige Talent ausschlachten. Glückwunsch Freddy – und viel Glück im Leben nach dem „Supertalent“.  

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Quelle: t-online.de

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Kommentare (281)

zum Forum

Thema: ""Das Supertalent": Freddy Sahin-Scholl hat es geschafft"

XXL schrieb: am 19. Dezember 2010 um 19:27:02
(0) (0) @wolfgang
hast du denn kein ausschaltfähiges tv - gerät?

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netti schrieb: am 19. Dezember 2010 um 19:23:35
(0) (0) gratuliere
wie immer nur besserwisser hier, alles manipuliert und alles nur show und kinder usw....leute echt, dann schaut euch doch so etwas
nicht an. fernsehprogramm haben wir ja wohl genug zu bieten. ich gratuliere freddy, denn ich fand ihn super!
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Peter schrieb: am 19. Dezember 2010 um 19:05:25
(0) (0) lach
das ist doch alles manipuliert von RTL , Bohlen ist da doch nur der Clown genauso wie die anderen Jury Mitglieder. weil richtig
arbeiten kann der Bohlen doch nicht
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