28.12.2010, 14:19 Uhr | mth
"Das Supertalent": Sänger Ruddy Estevez bescherte Sylvie van der Vaart einen Höhepunkt. (Foto: dpa)
Große Spannung bis zuletzt beim vierten "Supertalent"-Halbfinale: Denn spätestens als Marco Schreyl bekanntgab, dass der pausbäckige Klavierspieler Thomas Lohse es in das Finale geschafft hatte, war klar: Es gibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden besten Kandidaten des Abends. Denn sowohl Ruddy Estevez als auch Darko Kordic hatten mit ihren Gesangskünsten restlos überzeugt. Im Endeffekt konnte sich Darko behaupten. Aber kein Problem für Ruddy. Neben den beiden durch das Zuschauervotum ins Finale gehievten Kandidaten hatte die Jury ja auch die Möglichkeit, aus den verbliebenen Supertalenten den 12. Finalteilnehmer zu benennen. Und der konnte nur Ruddy heißen. Denn wer Sylvie van der Vaart einen Höhepunkt beschert, der sollte sich auch mit den Besten der Besten messen können.
Mit einem Stück aus dem Film "Der Pate" bewies Ruddy einmal mehr, wie stimmgewaltig sein klassischer Gesang ist und riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Speziell für Dieter Bohlen, der beim Casting noch das Gefühl im Auftreten des 39-Jährigen aus der Dominikanischen Republik vermisst hatte, legte Ruddy eine zusätzliche Dosis Emotion in seine Darbietung. Das führte dazu, dass die sonst nicht um die richtigen Worte verlegene Sylvie van der Vaart zunächst einfach völlig sprachlos war. Schließlich befand sie: "Man muss sich steigern, und dann kommt der Höhepunkt. Und der Höhepunkt war da!"
Getoppt wurde Ruddys Leistung nur von Darko Kordic, der Sylvie bereits bei der ersten Vorstellung in der Castingshow zu Tränen gerührt hatte. Auch wenn er durch den geschickt am Ende des Halbfinals platzierten Auftritt von vorneherein zum Star des Abend aufgebaut worden war, muss man ihm wirklich zugestehen: Seine gefühlvolle Interpretation von Garth Brooks‘ Ballade "Make You Feel My Love" war tatsächlich die beste Darbietung aller Teilnehmer. Da kam ihm natürlich auch die Bühnenerfahrung mit seiner ehemaligen Erfolgsband Die 3. Generation zugute. Die Jury war jedenfalls voll des Lobes und selbst Dieter Bohlen befand: "Du warst mit 680.000 Kilometern Abstand der Beste heute Abend."
Für viele Lacher, aber auch für angeekelte Gesichter vor allem beim weiblichen Publikum sorgte erwartungsgemäß Timothy Patch, der wieder einmal mit vollem Körpereinsatz ein Gemälde anfertigte. Dabei nutze er zum Auftragen der Farbe tatsächlich jede Extremität von Kopf bis Unterleib, was Sylvie schon frühzeitig zum Betätigen des Buzzers animierte. Der Clou an Patchs Vorstellung war aber die Tatsache, dass das fertige Kunstwerk unverkennbar ein Porträt von Dieter Bohlen höchstpersönlich war. Das führte dann wiederum zum süffisanten Kommentar des Pop-Titanen, dass er es irritierend fände, die ganze Zeit sein "Bild mit einem Schwanz im Gesicht" zu sehen. Für das Finale konnte sich der Penismaler zum Glück nicht qualifizieren - welche zwölf Kandidaten dabei sind, sehen Sie in unserer Foto-Show.
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Quelle: t-online.de
Scanny schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 09:38:20
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Beste Unterhaltungssendung
ich freue mich schon auf das Finale am Samstag.der Klavierspieler Thomas Lohse wird garantiert das neue
Supertalent 2010 !Er ist einfach der Beste !!!
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Sina schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 07:25:03
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Schadeeee
ich finde es voll blöd, dass sie sich immer 2 oder 3 aus Das supertalent picken und dann sagen: die 2/3 haben chancen! dort hat
jeder eine chance, sagen sie zumindest
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Horacora schrieb:
am 16. Dezember 2010 um 19:02:14
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DSDS
Jeder der hier schreibt beschäftigt sich damit, mehr wollen die Macher von DSDS gar nicht.
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