21.12.2010, 12:42 Uhr
Jäger Max (Michael König) und die Tochter des Erbförsters Agathe (Juliane Banse) wollen heiraten. (Foto: Constantin)
Max (Michael König) ist unsterblich verliebt. Der junge Jäger denkt unentwegt an seine hübsche Agathe (Juliane Banse), die Tochter des ehrenwerten Erbförsters Kuno (Benno Schollum). Bevor das junge Liebesglück jedoch für immer und ewig zusammenkommen darf, muss Max zuallererst sein Können unter Beweis stellen. Ein alter Brauch besagt, dass Max bei einem "Probeschuss" einen Volltreffer landen muss. Eigentlich sollte das kein Problem darstellen, denn Max ist wohl der beste Schütze weit und breit. Auf einem Schützenfest versagt er jedoch kläglich. Kilian (Olaf Bär), ein Bauer aus der Gegend, gewinnt das Wettschießen. Die plötzliche Niederlage weckt in ihm große Zweifel, das spöttische Gelächter über sein Versagen verfolgt ihn bis in seine Träume. Was mag geschehen, wenn er den entscheidenden "Probeschuss" auch verpulvert? Verliert er dann die Liebe seines Lebens?
Max verfällt zusehends in Panik. Er muss diese Prüfung meistern, egal mit welchen Mitteln. Sein jüngstes Versagen darf kein schlechtes Omen für seine Zukunft sein - diesen Gedanken will er möglichst weit von sich fernhalten. In dieser schweren Zeit kommt ihm sein Kamerad Kasper (Michael Volle) wie gerufen. Kasper gibt ihm neue Hoffnung: Angeblich gäbe es eine Möglichkeit, mit der Max unfehlbar ins Schwarze träfe. Dafür müsse er lediglich mit Kasper mitkommen und mit dem "schwarzen Jäger" Samiel einen Pakt eingehen. In seiner Not ist Max bereit, nahezu jedes Mittel auszuprobieren und die angepriesenen sechs Freikugeln, die garantiert ihr Ziel nicht verfehlen, klingen mehr als verlockend. Um Mitternacht treffen sich Kasper und Max in der Wolfsschlucht, wo sie die rettenden Kugeln gießen wollen. Dass Max mit diesem Deal einen Pakt mit dem "Teufel" eingeht, ahnt er zu diesem Zeitpunkt noch nicht...
Pünktlich zur Weihnachtszeit findet eine der berühmtesten deutschen Opern den Weg auf die Leinwand. In den Jahren von 1810 bis 1821 komponierte Carl Maria von Weber dieses opulente Werk, das seitdem einen nicht mehr wegzudenkenden Stellenwert in der Opernlandschaft einnimmt. Nun inszenierte Jens Neubert dieses romantische Wintermärchen als cineastischen Musikgenuss an Originalschauplätzen in Sachsen. Klassikstars wie René Pape, Michael König und Michael Volle, Juliane Banse und Franz Grundheber standen als singende Akteure vor der Kamera. Die Musik spielte das London Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding aus den Abbey Studios ein. Stimmgewaltige Unterstützung leistete der renommierte Rundfunkchor Berlin mit Chorleiter Simon Halsey. "Freischütz" weht den Geist der deutschen Romantik in die vorweihnachtlichen Kinos.
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Edle Design-Möbel, die Platz sparen und Stauraum bieten - jetzt günstig!
von FASHION FOR HOME
Die zehn häufigsten Gründe, warum die Hüllen fallen. zum Video