01.09.2011, 09:47 Uhr | mth
Alle Jahre wieder halten die Musketiere Athos, Porthos und Aramis sowie ihr jugendlicher Protegé D'Artagnan Einzug auf den Kinoleinwänden. Unter der Regie von Action-Spezialist Paul W.S. Anderson ("Death Race") bekommt das Mantel-und-Degen-Spektakel nun ein zeitgemäßes Update, das mit Stars wie Orlando Bloom, Milla Jovovich und Oscar-Preisträger Christoph Waltz als durchtriebener Kardinal Richelieu auch noch hervorragend besetzt ist. Außerdem setzt Regisseur Anderson auf moderne 3D-Technik, die er schon in "Resident Evil: Afterlife" erstklassig beherrschte.
Zuletzt war den tapferen Mannen des Königs an den Kinokassen allerdings kein allzu großer Erfolg beschieden. Auch die starbesetzten Big-Budget-Filme "Der Mann mit der eisernen Maske" (1998) mit Leonardo DiCaprio und die "Musketiere"-Version von 1993 mit den damaligen Jungstars Charlie Sheen, Kiefer Sutherland, Oliver Platt und Chris O.Donnell gewannen dem Stoff nichts Neues ab und enttäuschten weitgehend. Das soll nun mit der in Deutschland gedrehten Großproduktion anders werden. Und wenn das Publikum zahlreich in die Lichtspielhäuser strömt, dann sollen zwei Fortsetzungen bereits ausgenmachte Sache sein.
Richard Lester hatte mit seinen begeisternden Musketier-Versionen aus den 1970er Jahren, in denen Oliver Reed, Richard Chamberlain, Frank Finlay und Michael York Degen und Muskete schwangen, noch auf Humor, Slapstick und furiose Fechtszenen gesetzt. Sein Nachfolger Anderson ersetzt Lesters leichtfüßige Inszenierung jetzt durch grandiose Schauwerte und genau die Art überlebensgroße Daueraction, die seine bisherigen Streifen wie "Death Race" oder "Resident Evil: Afterlife" auszeichneten. Ob Andersons Vorliebe für Zeitlupensequenzen, an "Matrix" geschulte Kämpfe und großformatige Waffen auch im Frankreich des 17. Jahrhunderts funktioniert, das ist sicherlich Geschmackssache. Eine unterhaltsame Popcorn-Version der "Drei Musketier" ist ihm aber in jedem Fall gelungen.
Sind Sie bei Facebook? Werden Sie ein Fan von t-online.de!
Kinostart: 1. September 2011
Quelle: t-online.de
raja schrieb:
am 2. September 2011 um 10:26:17
(0)
(0)
Durchgekaut
Naja, wer Resident Evil - Afterlife gut fand muss nicht zwangsläufig auf Musketiere stehen und nebenbei war Resident auch nicht
gerade ein Film der einem vom Hocker haut! Bei den meisten Promotion gesteuerten Overaction-Knallern btaucht man sich eh nur den Trailer ansehen und man kennt schon den ganzen Film. Was neues fällt der Liga der Hollywood Riege nur noch ganz selten ein, immer wieder ein Kreislauf von aus alt mach neu - langweilig.
mehr
Kommentar melden
elninjo schrieb:
am 2. September 2011 um 07:26:36
(0)
(0)
Musketiere
Ich habe fast alle ,,Musketiere'' gesehen. Für mich die schönste Verfilmung ist die von 1961 - mit Gerard Barray, Mylene Demongeot etc.
Kommentar melden
Ich schrieb:
am 1. September 2011 um 21:07:06
(0)
(0)
weiß definitiv
was ich nicht tun werde: Diesen Film ansehen. Es geht nur noch um Spannung und dämliches Rumgeklopp, um Kasse zu machen. Und
das wird dem Original bei weitem nicht gerecht. Ich bin überzeugt die meisten Jugendlichen haben diese Geschichte noch nie richtig gesehen geschweige denn gelesen. Da ist so eine Fehlinterpretation meines Erachtens unangebracht.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Edle Design-Möbel, die Platz sparen und Stauraum bieten - jetzt günstig!
von FASHION FOR HOME
Die zehn häufigsten Gründe, warum die Hüllen fallen. zum Video