27.10.2010, 11:02 Uhr
Soren (m.) erzählt seiner Schwester seine Lieblingsgeschichte von den Wächter von Ga'Hoole. Sorens Bruder Kludd hält alles für Spinnerei und verspottet ihn deswegen. (Foto: Warner Bros.)
Die Schleiereule Soren wächst im Wald von Tyto auf. Für den kleinen Flugkünstler gibt es nichts Schöneres, als den Erzählungen seines Vaters über die mythischen Gestalten der Wächter zu lauschen, die einst den heiligen Schwur ablegten, "instand zu setzen, was zerbrochen ist, das Böse zu überwinden und das Reich der Eulen zu schützen." Zu gerne wäre unser kleiner gefiederter Held als mutiger Kämpfer an ihrer Seite. Leider werden seine sehnsüchtigen Träume ständig von seinem älteren Bruder Kludd auf das Empfindlichste gestört, denn der verspottet mit Vorliebe die idealistischen Fantasien des Kleinen. Darüber entbrennt immer wieder ein heftiges Gezanke. Eines Abends rangeln sie so heftig, dass sie aus dem schützenden Nest fallen und direkt in die Klauen der finsteren Reinsten fallen...
Die düster-brutalen Reinsten bereiten sich unter ihrer machthungrigen Königin Nyra auf einen großen Kampf vor, der die Eulen unterwerfen soll. Sie verschleppen ihre Gefangenen in ihr finsteres Reich, in das Sankt-Ägolius-Internat, wo sie zu folgsamen Soldaten umerzogen werden sollen. Soren gelingt mit dem kleinen Elfenkauz-Mädchen Gylfie die Flucht, aber Bruder Kludd bleibt zurück. Während der sich schon mit seinem Schicksal anzufreunden beginnt, versuchen Soren und Gylfie auf einer langen, gefahrvollen Reise den Großen Baum zu finden. Dort, im Innern des tausend Jahre alten Baums, befindet sich die Heimat der Wächter. Werden die beiden willensstarken Träumer und ihr Team es schaffen, die Wächter in einen siegreichen Kampf gegen das Böse zu führen?
Mit "Die Legende der Wächter" erschuf Zack Snyder ein traumhaftes Heldenabenteuer nicht nur für Kinder. 15 Bände umfasst die Reihe des Kinderbuchklassikers von Kathryn Lasky, die von den Drehbuchautoren John Orloff und Emil Stern auf Leinwandformat getrimmt wurde. Für die trickreiche Umsetzung der Animation sorgte der Kreativ-Pool von Animal Logic ("Happy Feet"), die Filmmusik komponierte David Hirschfelder ("Shine", "Elizabeth"). Alles in allem: ein bildgewaltiges und spannendes Fantasy-Abenteuer mit detailgetreuen Figuren, die dem Zuschauer direkt in die Köpfe und Herzen fliegen.
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