02.11.2011, 09:53 Uhr | mth
Nach der etwas lahmen ersten Verfilmung des Kultcomics wird jetzt Vollgas gegeben. Sehen Sie exklusiv den ersten Trailer.
Der "Ghost Rider" zählt in den USA zu den Comichelden mit dem höchsten Kultfaktor. Dementsprechend enttäuscht waren viele Fans von der ersten Leinwandumsetzung aus dem Jahr 2007. Trotz üppigem Budget und Top-Besetzung (Nicolas Cage, Eva Mendes, Peter Fonda, u.a.) kam die Umsetzung von Regisseur Mark Steven Johnson zu brav daher und konnte den Geist der Comicvorlage nicht wirklich einfangen. Das sollen nun Mark Neveldine und Brian Taylor tun, die sich mit den beiden "Crank"-Teilen als Meister völlig durchgedrehter Daueraction ohne Rücksicht auf Verluste einen Namen gemacht haben. Ihr "Ghost Rider: Spirit of Vengeance" startet am 23. Februar 2012 in den Kinos. Und dass die beiden den im Vorgänger etwas stotternden Motor des Riders ordentlich frisiert haben, das zeigt der erste Trailer, der jetzt bei t-online.de Premiere feiert.
Erneut schlüpft Nicolas Cage in die schwarze Lederjacke des ehemaligen Stuntfahrers Johnny Blaze. Der schloss vor Jahren einen Pakt mit dem Teufel, in dem er sich verpflichtete, als feuerköpfiger Motorraddämon Ghost Rider aus der Hölle entflohene Seelen wieder einzufangen. Mittlerweile lebt Johnny zurückgezogen in der Hoffnung, dass der Rider in ihm nicht mehr geweckt werde. Doch das ändert sich, als er in schwer okkulte Geschehnisse verwickelt wird. Höllische Kräfte machen Jagd auf den zehnjährigen Danny, der mit besonderen Kräften ausgestattet ist und von einer geheimen Mönchskaste beschützt wird. Als der letzte der Mönche Johnny um Hilfe bittet, muss er eine schicksalhafte Entscheidung treffen. Nur als Ghost Rider ist er in Lage, den entführten Danny aus den Fängen der Dämonen zu befreien und so die Welt vor einer Katastrophe zu retten.
Weniger Budget, weniger Effekte aus dem Rechner, dafür aber ein dreckigerer Look, viel handgemachte Action und der aus den "Crank"-Streifen bekannte derbe Humor: Das dürften die neuen Zutaten sein, aus denen Neveldine und Taylor ihre Version des düsteren Antihelden aus dem Hause Marvel entstehen lassen. Dabei wird der durchaus vorhandene Trash-Appeal der abgedrehten Story sehr entgegenkommen. Man kann also gespannt sein, in welche entlegenen Regionen ihrer irren Vorstellungen von Hochgeschwindigkeitsaction Neveldine und Taylor den Ghost Rider vordringen lassen werden. Für allzu zart Besaitete wird der Film wohl eher nicht zu empfehlen sein.
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Kinostart: 23. Februar 2012
Quelle: t-online.de
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