21.12.2011, 10:57 Uhr
Meisterstepptänzer Mumble hat ein Problem: Sein Sohn Erik leidet unter Chorophobie. Und weil er nicht tanzen will, reißt er aus... (Foto: Warner Bros.)
Der kleine Pinguin Erik ist manchmal sehr traurig. Da ist er nun der Sohn eines echten Künstlers, und ihm selber bleibt es verwehrt, die Fackel des Ruhmes weiterzutragen. Sein berühmter Papa, die Stepptanzlegende Mumble, ist ratlos, warum ausgerechnet sein Sprössling unter einer ausgewachsenen Chorophobie leiden muss. Durch diesen Umstand droht das sonst so gesellige Miteinander in der musikbegeisterten Gruppe eisig zu werden: Vater Mumble hadert mit dem Filius, und der wiederum fühlt sich zurückgewiesen. Eines Tages ist Erik den ständigen Konflikt leid - er beschließt abzuhauen.
Frustriert von der Tatsache, den Ansprüchen sowieso nie gerecht werden zu können, macht der kleine Pinguin sich auf den Weg in die Weiten der Arktis. Als er so, sich selbst dabei natürlich kräftig bedauernd, ein Füßchen vors andere setzt, begegnet er einem Wesen, das geradewegs aus einem Märchen zu entstammen scheint. Er trifft auf Sven den Großen, einen fliegenden Pinguin. Das hat die Welt noch nicht gesehen! Sofort ist Mumble als Vorbild entthront, ja Erik kann gar nicht mehr begreifen, warum er dem Tanztalent solch eine große Bedeutung beigemessen hat, nachdem er diese faszinierende Spezies kennengelernt hat. Doch ausgerechnet während sich Vater und Sohn zusehends voneinander entfremden, spitzt sich derweil eine weitaus größere Katastrophe zu - ungeahnte Kräfte bedrohen die ganze Welt. Erstaunt sieht Erik, dass sein Erzeuger nicht nur von der Muse geküsst worden ist, sondern auch von beispielhafter Tapferkeit beflügelt. Papa ist einfach der Größte: Denn - ohne zu zaudern - vereint Mumble alle Geschöpfe am Polar, um mit ihnen den heldenhaften Kampf gegen den Untergang aufzunehmen.
1996 sorgten die Stepp tanzenden Pinguine erstmals für Furore. Die possierlichen Geschöpfe, die George Miller für die Leinwand zum Leben erweckte, sangen und tanzten sich direkt in die Herzen der Zuschauer, egal, ob Groß oder Klein. Nun folgt die Fortsetzung des mit einem Oscar als besten Animationsfilm ausgezeichneten Abenteuers "Happy Feet". Wieder dürfen die Zuschauer sich auf die tollen Songs und Choreografien rund um Mumble, Gloria und alle ihre Freunde in der grandiosen Landschaft der Arktis freuen. Zusätzlich wird das ebenso lehrreiche wie unterhaltsame Erlebnis, das auch in 3D zu sehen sein wird, noch mit einer anrührenden Familiengeschichte beflügelt. Ein Familienknüller, bei dem mitgesungen und -gefiebert werden darf.
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