09.11.2011, 10:25 Uhr
Der wahrscheinlich beste Agent der Welt ist zurück: Johnny English (Rowan Atkinson). (Foto: Universal)
Nach seinem durchschlagenden Misserfolg in Mosambik wurde der Agent Johnny English (Rowan Atkinson) erst einmal kaltgestellt. Acht Jahre schon lebt er in der meditativen Stille eines tibetischen Klosters, als ihn der britische Geheimdienst erneut mit einer äußerst heiklen Mission, die nur er leiten kann, beauftragt. Die neue Leiterin der Einheit M17, Pamela Thornton alias Pegasus (Gillian Anderson), brieft ihren Schützling entsprechend, da sie um das Eskalationspotenzial dieses "Spezialfalls" weiß. Mit dem unerfahrenen Neuling Tucker (Daniel Kaluuya), der kürzlich zum "Spion des Monats" ernannt worden ist, als tatkräftiger Unterstützung, ist English bereit, sich in das Abenteuer zu stürzen: Ein Wiedersehen mit alten Idolen und eine neue heikle Mission wartet!
Sein Auftrag führt den Torpedo unter den Agenten ins geheimnisumwitterte Hongkong. Hier soll er die Fäden um ein drohendes Attentat auf den chinesischen Premierminister Xiang Ping (Lobo Chan) entwirren. Schneller als die Polizei erlaubt, hat English den Feind enttarnt. Eine Gruppe namens Vortex, die im Besitz einer bislang unbekannten Waffe sein soll, ist die mutmaßliche Keimzelle der hinterhältigen Anschlagspläne. Nun muss Johnny English lediglich drei Schlüssel in die - zugegebenermaßen manchmal etwas ungeschickten - Finger bekommen, um diese Wunderwaffe aufzuspüren. Leider treiben einige der Kontaktleute ein fieses Doppelspiel, sodass Gut und Böse nicht immer leicht zu unterscheiden sind. Aber eine Auftragsmaschine wie English, der selbst im Rollstuhl noch größten Einsatz zeigt, hat keine Zeit für Zimperlichkeiten, folglich fallen auch schnell ein paar Späne mehr als beabsichtigt dem Hobel der Gerechtigkeit zum Opfer. Doch nur so kann eine Mission erfolgreich durchgeführt werden. Der chinesische Abgeordnete kann, wie geplant, seine diplomatischen Gespräche mit dem britischen Premierminister (Stephen Campbell Moore) fortführen, und der verdienstvolle Topagent kniet beim feierlichen Empfang im Buckingham Palace ergriffen vor seiner Königin. Aber leider kommt es zu einem weiteren unschönen Zwischenfall, bei dem Johnny English sich im Umgang mit gekrönten Häuptern in eine mehr als heikle Lage bringt...
Oliver Parker ("Das Bildnis des Dorian Gray") lässt in "Johnny English - Jetzt erst recht" der Anarchie auf zwei Beinen freien Lauf. Das Chaos um den kultig-komischen Agenten aus "Johnny English - Der Spion, der es versiebte" verursacht bei seiner neuen Mission ein komplettes Desaster. Rowan Atkinson ("Mr. Bean") dürfte einmal mehr die Lacher auf seiner Seite haben, wenn er mit der irrwitzigen Mimik eines debilen Halbwüchsigen und seiner meisterhaft elastischen Körpersprache von einem Chaos in das nächste schlittert. Zudem nimmt er es diesmal mit echten Stars aus dem Agentenfilmgenre auf. So hat unter anderem Gillian Anderson ("Akte X") das Vergnügen, die Eskapaden des wohl unfähigsten Geheimdienstlers aller Zeiten in der Rolle seiner Vorgesetzten ausbaden zu dürfen. Klamauk und Katastrophen satt bis zum furiosen Finale!
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