16.03.2011, 11:35 Uhr
Justin Bieber begeistert mit seinem Mentor, dem amerikanischen R&B Sänger Usher Raymond, das Publikum. (Foto: Paramount)
Justin Bieber: ein Teenager, der sich mit seinen 16 Jahren bereits mit der lebenden Soul- und Poplegende Stevie Wonder messen kann. Bisher konnte Mr. Wonder den Rekord für sich verbuchen, als jüngster Musiker ein Nummer 1-Debütalbum herausgegeben zu haben, doch dann kam Justin Bieber. "My World" heißt das Erfolgsalbum des beliebten Teenagers, der sich vor Fans und Ruhm kaum retten kann. Am 1. März wird der Jungstar satte 17 Jahre alt. Pünktlich zu seinem Ehrentag serviert er auch seinen Fans ein Stückchen vom reichhaltigen Kuchen. Wir erleben Justin noch vor seinem Turbostart in die Charts: wie er als Dreijähriger bereits beeindruckende Rhythmen auf einem Küchenstuhl klopft, oder wie der junge Blondschopf in seinem beschaulichen Heimatstädtchen die Passanten mit Gesang und Gitarrenklängen verzückt. Von der Einkaufspassage in den Madison Square Garden - so könnte man Justin Biebers Werdegang grob zusammenfassen.
Justin Bieber weiß bereits seit Windelzeiten, was er machen möchte: Musik. Dass ihn ein simples Youtube-Video jedoch nach kürzester Zeit zu einem Weltstar machen würde, hätte auch er nicht vermutet. Seine Geschichte beginnt jedoch noch vor seinen Auftritten im Stadion-Format. Zahlreiche Homevideos zeigen den Nachwuchsstar auf seinem Weg nach oben. Fans werden sich über die persönlichen Einblicke freuen, die bereits damals hatten vermuten lassen, wo es hinführen muss: nämlich auf die Bühne. Nach Jahren des Musizierens nutzte Justin das Internet, um seine Musik auch außerhalb Stratfords bekannt zu machen. Nachdem bereits das erste Video seine Anhänger fand, folgten weitere Mitschnitte, die der Sänger online stellte. Die klickende Fangemeinde wuchs. Glücklicherweise tummeln sich auch große Fische im Netz, beispielsweise Musikmanager Scott Braun, dem natürlich nicht entging, dass die Videos des musikalischen Burschen mal eben zehn Millionen begeisterte Besucher aufwiesen. Somit kam ein großer Stein ins Rollen, der das Musiktalent aus seiner amerikanischen Kleinstadt abholte und geradewegs in die Charts beförderte...
Nach einem phänomenalen Aufstieg in die Welt der Musik folgt nun die Karriere als Leinwandstar. Justin Bieber präsentiert pünktlich zu seinem 17. Geburtstag sein Leben im Filmformat. Im Regiestuhl nahm Jon Chu ("Step Up to the Streets") Platz, der die spannende Dokumentation - vergleichbar einem Biopic - in ein cineastisches Spektakel verwandelte. Neben dem jungen Superstar sind auch noch zahlreiche weitere Künstler vertreten. Vor allem der R&B- und Soul-Sänger Usher zählt zu Justins großen Idolen. Aber auch Boys 2 Men, Miley Cyrus, Sean Kingston, Ludacris oder Jaden Smith machen "Never say never" zu einem Leinwandabenteuer mit einer Menge Soul.
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