29.03.2011, 17:45 Uhr
Tochter Magdalena (Emma Tiger Schweiger) stellt das Leben von Drehbuchautor Henry (Til Schweiger) gewaltig auf den Kopf. (Foto: Warner Bros.)
Wo Henry Lehnbach (Til Schweiger) auftaucht, herrscht Chaos. Der charismatische Drehbuchautor tippt das Storyboard für die TV-Serie "Der Förster vom Spreewald", doch die Agentin des kreativen Schreiberlings rauft sich regelmäßig die Haare. Henry hat seinen eigenen Kopf - und ab und an scheint er ihn irgendwo vergessen zu haben. Beruflich trabt er bereits seit langer Zeit auf der Stelle. Sesshaftigkeit und klare Alltagsstrukturen scheinen in Henrys Leben undenkbar, und Liebesbeziehungen enden meistens genauso dramatisch wie seine Soap-Geschichten. Doch eines Tages landet Mr. Chaos doch tatsächlich einen wahren Glückstreffer. Er bekommt das phänomenale Angebot als Co-Autor an einer Romanverfilmung mitzuarbeiten. Verrückterweise ist seine direkte Mitarbeiterin Katharina (Jasmin Gerat) - seine Ex-Freundin und große Liebe...
Henry lebt auf: seitdem er Katharina wieder in seinem näheren Umfeld hat, hofft er ununterbrochen auf einen zweiten beidseitigen Liebestaumel. Motiviert zieht sich Henry aus seinem chaotischen Loch heraus, allmählich erhält sein Leben sogar einen ordentlichen Rhythmus. Doch gerade in dieser Hochphase trifft ihn plötzlich der Schlag. Ohne Ankündigung steht auf einmal ein kleines Mädchen mit blonden Haaren und Zahnlücke vor seiner Tür. Die Achtjährige heißt Magdalena (Emma Tiger Schweiger) und hält ihm einen Briefumschlag vor die Nase. Henry ist geschockt. Der Brief stammt von einem längst vergessenen One-Night-Stand, von Charlotte (Meret Becker). Außerdem soll Magdalena angeblich seine Tochter sein. Da Charlotte dringend verreisen musste, sah sie keine andere Möglichkeit, als Magdalena bei ihrem Vater abzuliefern. Leider denkt das junge Mädchen, dass Charlottes Ehemann Tristan (Samuel Finzi) ihr leiblicher Vater ist, dabei ist Tristan lediglich vom Herzen her ihr Daddy. Seit einer heiklen Ehekrise liegen auch seine Nerven blank, sodass er sich nicht um die Kleine kümmern kann. Also muss Henry einstweilen aus der neuen Situation das Beste machen. Dies bedeutet: erst einmal ganz kleine Brötchen backen - und zwar fürs morgendliche Frühstück.
Coq au vin: eine französische Nationalspeise, die mit dem Mund eines Kindes schlicht "Kokowääh" ausgesprochen wird. Die gleichnamige Komödie stammt aus Béla Jarzyks ("Reine Formsache") Feder. Der Drehbuchautor und Filmproduzent vergleicht die Komödie mit dem Erfolgsfilm "Knocking on Heaven's Door", der neben einer traurigen Hintergrundgeschichte ebenfalls zum Schmunzeln und Lachen anregt. Jarzyk arbeitete jahrelang mit Til Schweiger ("Keinohrhasen") zusammen und konnte ihn mit seinem Skript auf Anhieb begeistern. Der beliebte deutsche Schauspieler und Filmemacher nahm im Regiestuhl Platz und schlüpfte in die Hauptrolle des Vaters und Drehbuchschreibers Henry. An Til Schweigers Seite spielt die quirlige Emma Tiger Schweiger, die bereits in Daddys "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" begeisterte. Leichte Filmkost (Hahn in Wein), die der ganzen Familie bestens mundet.
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