27.04.2011, 15:07 Uhr | Yas
Thomas Schreiber und Lena Meyer-Landrut (Foto: Imago)
"Lena im ESC forever"? Nein. Der ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber verrät in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", dass Lena keinesfalls für immer am Eurovision Song Contest teilnimmt: "Das wollte ich niemandem zumuten, auch Lena nicht."
Thomas Schreiber steht aber erneut zu der Entscheidung, dass Lena ihren Titel verteidigt, dies sei die "einzig richtige Entscheidung". Und weiter: "Was hätte ein neues Talent noch besser als Lena machen können? Jeder Nachfolger wäre nur kritisiert worden", merkt der Unterhaltungskoordinator an. Es müsse aber nicht unbedingt ein Sieg sein, damit er zufrieden sei: "Mein Anspruch: Wir treten nicht an, um zu verlieren". Er möchte jedoch, dass danach ein "klarer Strich" gezogen wird, mit Aussicht auf einen kompletten Neuanfang.
Für die Titelverteidigung sprechen laut Schreiber drei Gründe: "Lena ist ein einzigartiges Talent. Die Euphorie, die sie in Deutschland ausgelöst hat, war überwältigend". Eine Euphorie, mit der sie schließlich nicht nur die Herzen der Deutschen für sich gewinnen konnte. Der nächste Punkt sei, dass sich Deutschland bereits seit Jahren vergebens darum bemüht hatte, auch international Aufmerksamkeit mit dem ESC-Titel zu erhalten. Und zwar vor dem großen Contest-Finale. Doch Titelverteidigerin Lena genießt diese Aufmerksamkeit bereits: "Das Interesse an dem Lied wird also groß sein", so Schreiber. "Drittens: Lenas Sieg hat auch in anderen Ländern geholfen", so suche Österreich gezielt nach einem Sänger, der Lena das Wasser reichen kann. Insgesamt stellt Schreiber fest: "Die Titelverteidigung beflügelt die Auswahlverfahren. Die Personalisierung hilft dem Wettbewerbscharakter des ESC".
Noch ist nicht viel von einem "Nationalgefühl" oder "Lena-Hype" seitens der Düsseldorfer zu spüren. Ein Zustand, der sich laut Thomas Schreiber bald ändern wird: "Sobald die ersten Delegationen in Düsseldorf sind und sich die Berichterstattung intensiviert, wird das Bewusstsein dafür, dass der ESC in Deutschland ist, zunehmen." Noch mehr Lena-Trubel und ESC-Fieber also? Wichtig für den ARD-Unterhaltungskoordinator ist jedenfalls, dass das Motto "Feel your heart beat" verinnerlicht wird, damit nicht nur die Künstler auf der Bühne der Entscheidung entgegenfiebern, "sondern auch die Fernsehzuschauer ihren Herzschlag spüren".
Die Veranstaltungsorte Moskau und Oslo haben Fehler begangen, die Düsseldorf nicht wiederholen möchte. Zwar findet das Spektakel vor rund 35.000 Zuschauern statt, jedoch soll es nicht, wie damals in Moskau, um die "schiere Größe" gehen. Vielmehr soll eine Publikumsanbindung entstehen: "Der Kern des künstlerischen Konzepts ist, in dieser Größe Nähe herzustellen", sagt Schreiber. Das möchte man beispielsweise damit erreichen, dass das Publikum Teil der Inszenierung werde und um die ganze Bühne herum sitze. Nicht wie in Oslo, wo man die Zuschauer nicht einmal zu Gesicht bekommen hat, so die Kritik von Schreiber.
Nach dem Finale am 14. März bleibt es bei der Zusammenarbeit zwischen Stefan Raab, Pro Sieben, der ARD und dem NDR. "Es wird 2012 wieder einen Vorentscheid mit dem Titel 'Unser Star für...' geben". Das wäre dann das fünfte Mal, dass Raab seine Finger im Spiel hat. Bleibt zu hoffen, dass ihn seine Glückssträhne nicht verlässt und er weiterhin den richtigen Riecher haben wird.
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Quelle: t-online.de
Kritischer Bürger schrieb:
am 27. April 2011 um 18:05:42
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Lena
Lena forever? Wieso "forever"? Da wir hier Deutsch sprechen und schreiben doch wohl eher "für immer" Nein - niemals, einmal Lena war
schon genug und nun nochmals ein Auftritt der Hupfdohle ! Am besten man lässt den kompletten Unsinn ausfallen - kostet nur das Geld der Bürger und bringt uns nichts! Allenfalls der Herr Bundespräsident wird vorbeikommen und als "Blumenmädchen" (zu mehr ist er ohnehin nicht fähig) Blumen überreichen - mehr wird nicht sein in diesem Jahr!
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Isis schrieb:
am 27. April 2011 um 18:03:07
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@ Mary
Bitte nicht pauschalisieren! Ich habe mir Lena's "Gesang" lediglich einmal angehört - das hat mir gelangt. Ihre CD gekauft? Gott
bewahre! Lena durfte letztes Jahr gewinnen, weil Deutschland als größter Geldgeber beim ESC gehalten werden sollte. Denn nach dem Unmut der letzten Jahre wurde vielfach gefordert, aus dem ESC auszusteigen. Und bitte nicht immer den "Neid" anführen - worauf neidisch sein? Auf Lena's Gezappel? Oder ihr schlechtes Englisch? Dummes Zeug!
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Gott Bewahre schrieb:
am 27. April 2011 um 18:02:09
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Lena forever wollte ich niemandem zumuten
Lena Forever, dann hätten wir wenigstens gegen die öffentlich Unrechlichen, klagen können.
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