03.02.2012, 08:50 Uhr | SKO
Zu Flashmob in Lindenstraßen aufgerufen. (Quelle: WDR)
Wer in einer von Deutschlands Lindenstraßen wohnt und dazu noch die Hausnummer drei hat, kann sich an diesem Donnerstag gegen 18 Uhr auf einen Flashmob vor seiner Haustür gefasst machen. Denn dazu haben zwei Darstellerinnen der gleichnamigen ARD-Serie in der Folge vom Sonntag aufgerufen. Während die Münchener Polizei das Ganze zumindest für bedenklich hält, diskutieren "Lindenstraße"-Fans auf Facebook bereits eifrig über den spontanen Menschenauflauf.
"Wir werden das beobachten", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" einen Sprecher der Polizei München, wo erst im Dezember ein anderer, für die Innenstadt geplanter Flashmob wegen des Weihnachtstrubels auf den Straßen untersagt wurde. Derweil tauschen sich Fans der Serie auf Facebook rege aus. "Kommt jemand morgen in die Lindenstraße Nr. 3 in Lingen/Ems?", will einer wissen. "Wo findet man das Video zum Flashmob, damit man den weiterposten kann?", ein anderer. "Geht eigentlich auch Lindenweg?", fragt ein weiterer Fan, während einer von "ein paar Remscheidern" gehört haben will, die eigens "nach Wuppertal kommen", weil es in Remscheid keine Lindenstraße gibt.
Sogar ein tieferer Sinn wurde dem Flashmob beim Aufruf im TV angeheftet. So soll damit gegen den Klimawandel, das Abschmelzen der Pole und die drohende Überflutung von Teilen Deutschlands demonstriert werden. Deshalb wurden potenzielle Teilnehmer nicht nur dazu aufgerufen, zu einer Lindenstraße Nummer drei zu kommen, sondern dort möglichst mit Taucherbrille, Gummiboot und Taschenlampe aufzukreuzen. Sodann sollen die Teilnehmer per Lichtsignal eine Minute lang "SOS" in den Himmel blinken.
Zumindest die Reaktionen der Fans der Serie auf Facebook lassen vermuten, dass sich in den Lindenstraßen hierzulande schon einiges zusammenbrauen könnte. Andererseits kann spekuliert werden, dass es in Deutschland dermaßen viele Lindenstraßen gibt, so dass ein größerer Menschenauflauf an einer bestimmten davon eher unwahrscheinlich erscheint. Indessen hat "Lindenstraße"-Sprecher Wolfram Lotz der "Süddeutschen Zeitung" zufolge schon mal vorsorglich betont, dass der Aufruf in der Folge nicht real gemeint gewesen sei. Und das offenbar nicht ganz ohne Grund. Denn schließlich ist nicht ganz klar, wer für einen möglicherweise notwendig werdenden Polizeieinsatz haften müsste.
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SKO
Michael K. schrieb:
am 5. Februar 2012 um 20:07:47
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Meldung Short News Auszugsweise.
Die Münchner Polizei war sehr besorgt, als in der TV-Serie "Lindenstraße" zu einem Flashmob
aufgerufen wurde, wonach sich Menschen an allen Lindenstraßen Deutschlands mit der Nummer 3 versammeln sollten.
Doch die Sorge der Beamten erwies sich als völlig unbegründet.....
Bereits vorab hatte der "Lindenstraßen"-Sprecher Wolfram Lotze erklärt, dass der Aufruf nur in der Fiktion stattfand und deshalb nicht die Realität beträfe. Die Beamten hatten den Unterschied wohl nicht verstanden
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Michael K. schrieb:
am 5. Februar 2012 um 19:41:11
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Abwarten....
.... ob es überhaupt eine Reaktion darauf gibt. Zumal die Lindenstrasse eigentlich dafür bekannt ist das sie sich mitunter
auch kritisch mit dieser Geselschaft auseinder setzt was defintiv bei herzlich wenigen TV Serien der Fall ist oder hat sich irgendeine Tv Serie schonmal mit rechtsradikalen Tendenzen beschäftigt. Wahr ist aber auch das das deutsche Fernsehen eher zur Volksverdummung dient.
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eowyn schrieb:
am 5. Februar 2012 um 19:28:09
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flashmob
Entgegen den bisherigen Kommentaren - ja ich glotz TV und bin nicht verblödet. Außerdem hätte ich einen realen Aufruf über die
Lindenstraße supergut gefunden!!! Sicherlich nicht erlaubt, aber gut allemale! In der Realität ist ja noch keiner auf so einen flashmob gekommen und auch so passiert auch nicht wirklich viel.
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