25.06.2011, 12:02 Uhr | dpa/CK/SaSch
Am 25. Juni jährt sich Michael Jacksons Todestag zum zweiten Mal. (Foto: Reuters)
Vor zwei Jahren hielt die Welt den Atem an: Es war der 25. Juni 2009, in Deutschland kurz vor Mitternacht, als Ärzte Michael Jackson für tot erklärten. Der Superstar war im Alter von nur 50 Jahren an einer Überdosis des Betäubungsmittels Propofol gestorben. Überall auf der Welt herrschte innerhalb weniger Stunden Fassungslosigkeit, Entsetzen, Aufruhr. Wochenlang beherrschte Michael Jackson nach seinem Tod die Schlagzeilen - und auch zwei Jahre später ist der King of Pop unvergessen. Gerade erst kürte das britische Musikmagazin "NME" den verstorbenen Megastar zum bedeutendsten Sänger aller Zeiten.
Auch mit dem Namen des verstorbenen Idols lässt sich noch immer Kasse machen. Pünktlich zum zweiten Todestag kommt deshalb nicht nur Michael Jacksons knallrote "Thriller"-Jacke in Beverly Hills unter den Hammer, deren Wert auf 200.000 bis 400.000 Dollar geschätzt wird. Auch eine Helikopter-Firma nahe Santa Barbara profitiert von dem Todestag. Channel Islands Helicopters bietet halbstündige Rundflüge über Jacksons frühere Neverland-Ranch für den Schnäppchenpreis von 175 Dollar (120 Euro) an. 100 Gäste sollen sich hierfür schon angemeldet haben.
Jacksons Geschwister bringen sich ebenfalls rechtzeitig zum Todestag wieder ins Gespräch. Sein Bruder Jermaine etwa sagte in dieser Woche dem US-Sender CNN, dass die Brüder wieder als The Jackson Five auf Tour gehen wollten. "Michael würde sich wünschen, dass wir weitermachen", so Jermaine. Schwester La Toya hingegen veröffentlichte diese Woche das Buch "Starting Over", in dem sie Spekulationen äußert, ihr Bruder sei ermordet worden.
Der letzte Akt im Justiz-Thriller um Jackson steht noch bevor. Sein früherer Leibarzt, der Herzspezialist Dr. Conrad Murray (58), geriet sofort nach dem Tod ins Visier der Polizei und ist inzwischen wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Nach mehreren Verzögerungen soll der Prozess im September beginnen. Jackson starb an einer "akuten Vergiftung" mit dem Narkosemittel Propofol, dessen Wirkung durch Beruhigungsmittel noch verstärkt wurde. Murrays Anwälte legten in der Vergangenheit nahe, dass der erschöpfte und schlaflose Sänger ohne Wissen des Arztes selbst zu den Mitteln griff und so ums Leben kam.
Einen Vorgeschmack auf das zu erwartende Gerichtsdrama lieferte eine Anhörung im Januar. Jacksons Leibwächter sagte aus, Murray habe, als der Sänger schon ins Koma gefallen war, Ampullen beiseite geschafft und dann erst den Notarzt gerufen. Er habe große Mengen des starken Narkosemittels bestellt, das gewöhnlich zur Betäubung bei Operationen eingesetzt wird, bestätigte ein Apotheker.
Jacksons Erben, Gläubiger, Nachlassverwalter und Plattenmanager profitieren unterdessen weiter. Im Februar rechnete der Internetdienst "TMZ.com" vor, dass der Popstar seit seinem Tod Hunderte Millionen Dollar einbrachte. Die Gerichtsakten für seine Rechteverwalter würden einen Betrag von 310 Millionen Dollar (etwa 215 Millionen Euro) ausweisen, hieß es. Allerdings hatte der 50-Jährige zum Zeitpunkt seines Todes laut "TMZ.com" auch 400 Millionen Dollar Schulden.
Jacksons Nachlassverwalter hätten inzwischen etwa 159 Millionen Dollar Schulden zurückgezahlt. Von dem übrigen Geld seien hohe Summen an Michaels Mutter Katherine gegangen, für die Kosten der Beerdigung, Ausbesserungen am Familienanwesen und "andere fortdauernde Ausgaben". Die jetzt 81-jährige Matriarchin kümmert sich um Jacksons drei Kinder, Prince Michael (14), Paris (13) und Blanket (9).
Bei der öffentlichen Trauerfeier für Michael Jackson im Staples Center in Los Angeles hatten im Juli 2009 Angehörige, Fans und Superstars wie Mariah Carey, Lionel Richie und Stevie Wonder an einem vergoldeten Sarg Abschied genommen. Kaum ein Auge blieb trocken, als Tochter Paris damals auf der Bühne schluchzte: "Daddy war der beste Vater, den man sich vorstellen kann. Ich wollte nur sagen, dass ich ihn so sehr liebe." Zehn Wochen später fand Jackson auf dem Prominenten-Friedhof Forest Lawn Memorial Park in Glendale bei Los Angeles seine letzte Ruhestätte.
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Quelle: dpa , t-online.de
Winterblue schrieb:
am 26. Juni 2011 um 00:30:51
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(0)
Michael
Michael Forever!!!
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kira schrieb:
am 25. Juni 2011 um 22:49:42
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Der King of Pop ist unvergessen
Michael Jackson´s musik war gut und wird immer gut bleiben. Und hoffentlich wird dieser Arzt endlich verurteilt.
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hanako04 schrieb:
am 25. Juni 2011 um 15:35:45
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(0)
Der King of Pop ist unvergessen
seine Musik auch
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