27.10.2010, 11:02 Uhr
Diese prähistorische und tödliche Bedrohung aus der Tiefe wird das diesjährige Lake Victoria Spring Break ganz schön bluten lassen. (Foto: Kinowelt)
Lake Victoria in Arizona: Jedes Jahr versammeln sich partyhungrige Teenies und Studenten zum "Spring Break" an dem See, der aus einem Meteoritenkrater entstand, um dort wild und ausgelassen zu feiern. Schon unter normalen Umständen bedeutet das für die dortige Kleinstadt, deren Bewohnerzahl in dieser Zeit von 5.000 auf 50.000 ansteigt, den absoluten Ausnahmezustand. Doch in diesem Jahr soll es zur unerwarteten Katastrophe kommen: Ein Seebeben erschütterte kurz zuvor das Gewässer, das an der Oberfläche zwar keinen sichtbaren Schaden angerichtet hat, aber dem Krater Risse zufügte, aus denen nun Unmengen prähistorischer Fische hervordringen. Scheint dies zunächst eher ein kleines Problem zu sein, wird nach der ersten tödlich endenden Attacke auf Stadtbewohner Matt Boyd (Richard Dreyfuss) schnell klar, dass es sich bei den Fischen um eine besonders aggressive Form von Piranhas handelt.
Sofort werden die Behörden alarmiert, und die ortsansässige Polizei unter der Leitung von Sheriff Julie Forester (Elisabeth Shue) versucht, den See zu evakuieren. Dieses Unterfangen stellt sich jedoch als schwieriger als angenommen heraus, denn das Partyvolk - teils schon unter massivem Alkoholeinfluss - nimmt die Warnungen der Beamten nicht ernst. Die Feiernden boykottieren alle Versuche, den See zu räumen. Es kommt, wie es kommen muss: die Raubfische greifen an, innerhalb von Minuten wird die Party zu einem Massaker. Während die Polizei in der ausgebrochenen Panik versucht, zu retten was zu retten ist, setzt Sheriff Forester alles daran, ihren Teenie-Sohn Jake (Steven R. McQueen) und ihre beiden Töchter ausfindig zu machen, auf die der Junge eigentlich aufpassen sollte. Sie ahnt noch nicht, dass eines der Kinder sich gerade mitten auf dem See befindet...
Sein Talent als Horrorfilm-Regisseur hat Alexandre Aja bereits mit dem Schocker "The Hills have Eyes" unter Beweis gestellt. Mit dem Remake des Klassikers "Piranha" von 1978 in 3D versetzt er das Publikum nun abermals erfolgreich in Angst und Schrecken, ohne dabei auf den "beißenden" Humor des Originals zu verzichten, das als Parodie auf "Der Weiße Hai" produziert wurde. Eine absolut gelungene Neuauflage, mit der dank 3D-Optik gewährten Garantie für das kleine Bisschen Extra an Horror-Spaß.
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