26.10.2011, 15:06 Uhr
Nadine (Karin Viard) ist Polizistin der Jugendschutz-Einheit der Pariser Polizei und es gehört zu ihrem Job, misshandelte Kinder oder Jugendliche in Sicherheit zu bringen. (Foto: Central)
Die Polizisten des Jugendschutzes in Paris erleben täglich die Kehrseite des Familienlebens. Mädchen und Jungen, die von ihren Eltern geschlagen oder von ihren Großeltern missbraucht werden. Babys, Kleinkinder und Jugendliche, die in der Obhut ihrer Erziehungsberechtigten nicht mehr sicher sind und dringend die Hilfe des Jugendschutzes benötigen. Diese Erfahrungen schweißen die Frauen und Männer der Einheit zusammen, seit Jahren sind sie ein richtig eingespieltes Team. Die tagtägliche Konfrontation mit Gewalt und Brutalität geht jedoch nicht spurlos an ihnen vorbei, und so hat jeder seine ganz eigenen Taktiken, um damit fertig zu werden. Dass es dabei aber auch immer wieder Streit zwischen den Kollegen gibt, scheint unvermeidlich. Von ihrer zuverlässigen Arbeit und dem Zusammenhalt im Einsatz hält sie dennoch nichts ab.
Wenn sie zu einem Einsatz ausrücken, wissen Iris (Marina Foïs), Nadine (Karin Viard) und Fred (JoeyStarr), ebenso wie Balloo (Frédéric Pierrot), Gabriel (Jérémie Elkaim) und Bamako (Arnaud Henriet), dass sie sich aufeinander verlassen können. Das ist nicht nur für die Sicherheit der Kinder wichtig, sondern garantiert auch für ihre eigene. Nur der große Zusammenhalt kann den Erfolg der Polizistinnen und Polizisten gewährleisten, doch genau der wird, ausgerechnet auf dem eigenen Revier, immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Der Chef der Dienststelle Beauchard (Wladimir Yordanoff) ist nämlich nicht gut auf die Jugendschutzeinheit zu sprechen und legt ihr nicht selten Steine in den Weg. Einer dieser Steine ist die junge und ambitionierte Fotografin Melissa (Maïwenn), die sich Balloo und seinen Kollegen anschließen und ihre Arbeit im Kampf gegen die Gewalt in Familien dokumentieren soll. Das stößt nicht bei allen auf Gegenliebe...
Filme über Polizistinnen und Polizisten in Paris gibt es einige, und die meisten von ihnen erzählen nicht von den guten Taten der Ordnungshüter. Anders ist es mit der Geschichte, die die Regisseurin und Drehbuchautorin Maïwenn ("Pardonnez-moi") in ihrem Drama "Poliezei" schildert. Im Mittelpunkt stehen hier Frauen und Männer, die von ihrem Wesen her unterschiedlicher nicht sein können, dennoch jeden Tag gemeinsam gegen die Gewalt und Brutalität in Familien kämpfen. Mit herausragenden Schauspielerinnen und Schauspielern schuf die Regisseurin ein eindrucksvolles Porträt über Freundschaft, Zusammenhalt und Mut, das durch seinen dokumentarischen Charakter dem Zuschauer sofort unter die Haut geht.
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Kelly Brook ist fleischgewordene Männerfantasie. zum Video