05.11.2010, 09:43 Uhr | CK
"Popstars"-Kandidatin Sarah sang im Fußballstadion vor 40.000 Menschen. (Foto: ProSieben 2010)
Wenn diese Frau es nicht in die Band schafft, läuft bei "Popstars" was verkehrt: Schon seit Wochen verzaubert Sarah mit ihrer starken Stimme und ihrer positiven Ausstrahlung Jury, Kandidatinnen und Zuschauer gleichermaßen. Nun sang sich die 22-Jährige mit der Beth-Ditto-Figur auch noch in die Herzen der Amerikaner. Im Football-Stadion von Nashville durfte Sarah vor 40.000 Zuschauern die amerikanische Nationalhymne singen – und erntete tosenden Applaus. Bei Vocal-Coach Aino kullerten angesichts des Erfolgs ihres Schützlings die Tränchen und D! lobte sogar, es habe wohl noch niemand bisher so würdig "Popstars" vertreten wie Sarah. Zuvor hatte die kurvige Sängerin bereits Video-Glückwünsche von Megastar Robbie Williams erhalten. Damit ist ihr Starpotential wohl endgültig bescheinigt. Doch auch Sarahs Konkurrenz ist gut – und zwar so gut, dass die Jury am Ende der Show entschied, einfach alle elf verbliebenen Kandidatinnen weiterzulassen.
Das war zwar schön für die Kandidatinnen, allerdings weniger schön für die Zuschauer. Das Drama der Entscheidungsshow ist schließlich das Salz in der "Popstars"-Suppe, und die war gestern Abend ohnehin recht fad. Denn während ProSieben in den letzten Shows mit Megastars wie Robbie Williams auftrumpfte und für Kreischalarm sorgte, war in dieser Sendung nur die ominöse deutsche Country-Sängerin Meg Pfeiffer zu Gast. Auch die sogenannten "Challenges" waren – abgesehen von Sarahs Megaauftritt – recht unspektakulär: So mussten die Mädels etwa in Nashviller Musikclubs Country-Lieder singen und dann bei den Barbesuchern um Trinkgeld betteln. Und während in der letzten Woche wenigstens noch auf die Jury Verlass war, die die Kandidatinnen mit vielen fiesen Aktionen wie der gegenseitigen Nominierung quälte, herrschte diesmal fast durchgängig eitel Sonnenschein. Gähn!
Wie gut, dass es da wenigstens Meike gab. Denn die 24-Jährige ist die einzige, die für ein bisschen Wirbel im "Popstars"-Zirkus sorgt – und das, obwohl die schüchterne Sängerin sich eigentlich aus allem heraushält. Doch genau das ist das Problem. Denn das eigenbrötlerische Gothic Girl meidet menschlichen Kontakt, wo es nur geht, und ist auch sonst ein ganz schönes Sensibelchen. Mal beschwerte sie sich, dass sie als Balladensängerin plötzlich einen rockigen, fröhlichen Song singen solle, dann ärgerte sie sich, dass es – Gott bewahre – in einem Musikclub rauchig sei und nach Bier rieche. Und dann gestand sie auch noch freimütig: "Ich fühl mich einfach nicht wohl, wenn so viele Menschen auf einem Haufen sind und ich mittendrin." Sie möge das nun mal nicht, so unter Menschen zu sein. Warum sie dann jedoch unbedingt Popstar werden will, verriet die introvertierte Sängerin jedoch nicht. Sicher ist nur: Ihr Außenseiterdasein und ihr unveränderlich leidender Blick gehen Jury und Kandidatinnen inzwischen gewaltig auf die Nerven. Diesmal kam Meike noch eine Runde weiter – doch die Luft für das elfenhafte Gesangstalent wird immer dünner.
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Quelle: t-online.de
drovers run schrieb:
am 12. November 2010 um 15:28:00
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toll
Sara LEWE !!! Nicht Connor !
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drovers run schrieb:
am 8. November 2010 um 11:28:20
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toll
sie konnte wenigstens die hymne ineiner anderen sprache singen
was die sara connor in ihrer muttersprache nicht hin bekamm
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Alex schrieb:
am 5. November 2010 um 11:43:56
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Sarah
upppps ich meinte AUFTRITT :D
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