24.05.2011, 14:48 Uhr | mth
Als Hans Meiser am 14. September 1992 um 16 Uhr zum ersten Mal die nach ihm benannte tägliche Talkshow präsentierte, da konnte sich noch kein Zuschauer ausmalen, dass die "Daily Talks" für rund ein Jahrzehnt das Fernsehprogramm am Nachmittag dominieren sollten. Zu den über zwanzig Moderatoren, die die Sender im Laufe der Zeit ins Rennen schickten, zählen neben Dauerbrennern wie Oliver Geissen oder Bärbel Schäfer allerdings auch einige Flops, die mittlerweile schon wieder komplett in Vergessenheit geraten sind. Oder erinnern Sie sich noch an die Talk-Versuche von Ricky Harris oder Peter Imhof? Nein? Dann sollten Sie einen Blick in unsere Foto-Show mit den größten Talkshow-Flops werfen.
Der ehemalige MTV-Moderator Peter Imhof versuchte sich im Frühjahr 2000 mit einer eigenen täglichen Talkshow bei Sat.1. Da war das Haltbarkeitsdatum dieses Formats aber schon abgelaufen, und nach einem Jahr wurde "Peter Imhof" wegen schlechter Quoten wieder eingestampft. Immerhin: Im Juni 2000 sicherte er sich mit einer 24-stündigen Dauermoderation einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde. Imhof hatte Ricky Harris bei Sat.1 abgelöst. Der US-Amerikaner war als extrem gut aufgelegter Verkäufer beim Shoppingsender "H.O.T." aufgefallen und durfte 1999 den Daily Talk "Ricky!" moderieren. Allerdings hatten die Zuschauer schnell genug von dem quirligen Rastalockenträger, der sich daraufhin wieder als Verkäufer dem Teleshopping widmete.
Können Sie sich noch an Michael Lindenau erinnern? Er moderierte Anfang 1994 einige Monate lang die nachmittägliche Talkshow "Lindenau" bei ProSieben. Allerdings war die Show nicht viel mehr als eine Notlösung und kam nur zustande, weil sich das eigentlich für diesen Zeitpunkt geplante Debüt von Arabella Kiesbauer krankheitsbedingt verzögert hatte. Als "Arabella" dann am 6. Juni 1994 an den Start gehen konnte, musste Lindenau auch schon wieder weichen. Schon 1993 startete Wolf-Dieter Hermann bei Sat.1 seine Show "Herrmann". Doch das Privatfunk-Urgestein konnte mit dem Format, das sich in erster Linie an ein weibliches Publikum richtete, nicht landen. Noch im selben Jahr musste er die Segel streichen.
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Quelle: t-online.de
bo schrieb:
am 6. Mai 2011 um 07:47:50
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ricky
Der Ricky ist mitterweile Taxifahrer in Oberbayern...
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biker 1000 schrieb:
am 5. Mai 2011 um 08:44:05
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ricky
weg mit diesem tv programm, bitte ein programm mit verstand, sport, nachrichten, spielfilm, doku, kultur
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Quasselstrippe schrieb:
am 5. Mai 2011 um 08:34:37
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Talkshows
Heute zählt eben nicht so etwas wie "Künstlertum" oder brillantes Wissen, sondern nur möglichst platte Darbietung, die den
primitivsten Ansprüchen frönt. Die Einschaltquote ist die Richtlinie, denn die bestimmt, wieviel Geld die Werbewirtschaft locker macht. Fazit: Eventuelles Bildungsbestreben in den Medien ist von der Duldung der Werbeindustrie abhängig.
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