21.01.2011, 14:01 Uhr | sgü
Heiko Schumacher (28) gewann bei "Schlag den Raab mit links" haushoch. (Foto: ProSieben/ Willi Weber)
Stefan Raab hatte dieses Mal keine Chance: Bei seiner Show "Schlag den Raab" schlug der 28-jährige Rechtshänder Heiko Schumacher den Entertainer mit links - und ist nun um eine Million reicher. Raab war mit gebrochenem rechten Handgelenk angetreten und hatte deshalb von seinem Konkurrenten gefordert, ebenfalls mit der linken Hand zu agieren. Doch es half alles nichts. In der letzten Folge der Wettkampf-Show in diesem Jahr musste sich der Alleskönner in 10 der insgesamt 13 Wettbewerbe geschlagen geben. In der Foto-Show sehen Sie die Highlights des Abends.
Der Moderator hatte sich vor einer Woche im Skiurlaub das rechte Handgelenk gebrochen. Doch Lädierungen halten den Entertainer bekanntlich nicht davon ab, in den Wettkampf zu gehen. Er ist einfach eine harte Nuss, der sich in der Vergangenheit weder von einer Gehirnerschütterung noch von einem Jochbeinbruch stoppen ließ. Doch dieses Mal machte sich sein Handicap im Wettstreit deutlich bemerkbar. Raab ging lediglich aus drei Spielen siegreich hervor. Zum Vergleich: In der letzten Sendung hatte er alle Wettbewerbe gewonnen.
Kandidat Heiko Schumacher hatte die Sympathien des Publikums schnell auf seiner Seite. Der Vertriebslogistiker wurde als "kleiner Dicker ohne Hals" vorgestellt und setzte sich gegen einen basketballaffinen Bankmanager, eine marathonbegeisterte Bankkauffrau und einen kraftsporterprobten Junior-Professoren durch.
Die ersten fünf Wettbewerbe gewann der Hobby-Baseballer Schumacher haushoch und unterhielt mit seiner Schlagfertigkeit den Saal. Bei dem Spiel "Sortieren" musste er zum Beispiel mehrere Begriffe alphabetisch ordnen. Dabei war er so schnell, dass Raab ihn nach einem System fragte. Der Kandidat konterte trocken: "Mein System ist das Alphabet." Auch beim Tischtennis wirkte Schumacher sehr souverän, obwohl der Rechtshänder ja - was für ihn ebenso ungewohnt war wie für Stefan Raab - mit links spielen musste.
Gegen Ende der Sendung sorgte Raab beinahe noch für einen Eklat. Er war mit einer Entscheidung von Moderator Matthias Opdenhövel nicht einverstanden. Auf die Frage, welche Länder in der gleichen Zeitzone wie Deutschland seien, antwortete Raab: "Deutschland". Diese Antwort ließ Opdenhövel nicht gelten, was dem ehrgeizigen Raab die Galle hoch kochen ließ. Am Ende des Spiels kommentierte Raab seine Niederlage mit den Worten: "Ich bin sauer, sauer auf mich." Der 44-Jährige machte einmal mehr deutlich, was er am meisten hasst, nämlich Verlieren!
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Quelle: t-online.de
bechere schrieb:
am 19. Dezember 2010 um 19:29:46
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jehova
es hiess alles mit links oder....dann gehört auch beim fussball,´mit dem linken zu schiessen
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Pieke schrieb:
am 19. Dezember 2010 um 19:00:27
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RAAB
ist der BESTE !Ich würde mir eine Bunte Republik Deutschland von vielen RAABs wünschen !
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Kritischer Bürger schrieb:
am 19. Dezember 2010 um 18:59:41
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TT schrieb: Sensation
Stimmt - ich habe diese Sendung nicht gesehen. Kritisiert habe ich lediglich die Meldung dazu hier am heutigen Tag. Sie
haben recht, es muss auch Sendungen für die "Nichtelite" geben - und die bedienen Raab und Bohlen offensichtlich vorzüglich. Die Realität erkennend auf die Straße gehen ohne zu randalieren (aber zu demonstrieren) wäre sicher ein
guter Ansatz - unser Land könnte mehr kritische Bürger gut ertragen.
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