14.07.2010, 11:16 Uhr
Carly (Nichola Burley) ist am Boden zerstört, als ihr Freund Jay (Ukweli Roach) sie und ihre Dancecrew sitzen lässt. Kurz vor dem Finale der Britischen Meisterschaft im Streetdance stehen sie nun ohne fertige Choreografie da. Zu allem Unglück bleibt ihr auch noch der Zugang zu den gewohnten Proberäumen verwehrt, so dass die sonst so optimistische Carly an sich und ihren Qualitäten als Teamchefin zu zweifeln beginnt. Der Zufall will jedoch, dass die berühmte Ballettlehrerin Helena (Charlotte Rampling) Carly und ihre Crew in Aktion sieht. Vom Enthusiasmus und den Fähigkeiten der Tänzer beeindruckt, unterbreitet sie ihnen folgenden Vorschlag: Carly und die Crew dürfen einen der perfekt ausgestatteten Proberäume der renommierten Royal Dance School benutzen, jedoch nur unter der Bedingung, dass sie einige von Helenas Ballettschülern in ihr Team und ihre Choreografie integrieren.
Carly ist zunächst alles andere als begeistert, aber im Hinblick auf den nahenden Finalkampf willigt sie schließlich ein. Schon bei der ersten gemeinsamen Probe zeigt sich jedoch, dass ihre Zweifel nicht unbegründet waren: Während die Ballettschüler den lässigen Stil der Streetdancer ablehnen, ärgern die sich über die statisch-unnahbaren Bewegungen der Spitzentänzer, die ganz und gar nicht zum Streetdance zu passen scheinen. Mit der Zeit kommt es jedoch zur Annäherung zwischen diesen beiden Welten, und Carly entdeckt ihre Zuneigung zu Balletttänzer Tomas (Richard Winsor). Eine Zusammenarbeit scheint schließlich möglich, doch der Ausgang des Experiments bleibt ungewiss. Eine schwierige Situation, steht für die Crew doch der Meistertitel und für die Eleven die Aufnahme in das Royal Ballet auf dem Spiel.
Die Idee, einen Tanzfilm in 3D zu produzieren, scheint auf den ersten Blick nicht unbedingt naheliegend, schließlich erwartet den Zuschauer hier eher selten eine Vielzahl von Spezialeffekten. Dennoch griff das Regieduo Max Giwa und Dania Pasquini für "Streetdance 3D" auf diese immer beliebter werdende Technik zurück. Eine Entscheidung, die sich schließlich auszahlen sollte, denn visuell wird, dank großartig choreografierter Tanzsequenzen, auch ohne aufwändige Computeranimation, so Einiges geboten. Dass die Story dabei wenig Neues zu bieten hat, ist eher irrelevant, schließlich waren Tanzfilme schon immer eine Frage des Geschmacks, und Genrefans werden bei "Streetdance 3D" auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.
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