05.01.2011, 10:35 Uhr
Im Zug von Paris nach Venedig lernt Frank (Johnny Depp) die atemberaubend schöne Elise (Angelina Jolie) kennen. Doch ihre Wege haben sich nicht zufällig gekreuzt, wie Frank bald feststellen wird... (Foto: Kinowelt)
Nichts ist so tragisch und prägend wie eine unglückliche Liebe. Um eine solche so schnell wie möglich zu vergessen, reist der Amerikaner Frank Tupelo (Johnny Depp) nach Italien. In einem Zug nach Venedig scheint ihm schließlich das Schicksal in Form einer neuen Liebe zu begegnen: Elsie Clifton-Ward (Angelina Jolie) ist nicht nur wunderschön, sondern auch betörend charmant und geheimnisvoll. Hals über Kopf stürzt Frank sich in eine leidenschaftliche Affäre mit der Unbekannten, doch - was er nicht weiß - die scheinbar zufällige Begegnung ist tatsächlich Teil eines perfiden Plans, der sein Leben schlagartig auf den Kopf stellen soll. Elsie ist keinesfalls auf der Suche nach einem neuen Mann an ihrer Seite, im Gegenteil, ihre Loyalität gilt immer noch ihrem kriminellen Ex-Freund, der nicht nur in 14 Staaten gesucht, sondern auch von skrupellosen Gangstern verfolgt wird, die er um eine große Summe Geld erleichtert hat.
Um von ihrem Ex-Geliebten abzulenken, bringt Elsie sowohl dessen kriminelle Rivalen als auch die Polizei auf eine falsche Fährte. Diese führt direkt zu dem ahnungslosen Frank, der sich nach einer stürmischen Liebesnacht in einem lebensgefährlichen Chaos wiederfindet und nicht versteht, warum er plötzlich von einem Agenten namens Acheson (Paul Bettany) und dem Gangster Ivan Demidov (Steven Berkoff) nebst dessen Schergen gejagt wird. Um mit heiler Haut aus dieser Situation heraus zu kommen, muss Frank herausfinden, welches Spiel mit ihm getrieben wird. Elsie, seine einzige Quelle, ist jedoch noch vor dem ersten Morgengrauen verschwunden. So gilt es zunächst, die durchtriebene "Femme fatale" ausfindig zu machen, doch das gestaltet sich mit einer ganzen Horde Verfolgern im Nacken mehr als schwierig.
Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck hat es geschafft: Mit seinem Film "Das Leben der Anderen" hat er nicht nur das deutsche Publikum, sondern auch ganz Hollywood im Sturm erobert, wie nicht nur eine goldene Oscar©- Statue auf seinem Schreibtisch zu belegen weiß. Ein weiterer Beweis für seinen Ruhm ist sein neuster Film, der Thriller "The Tourist", der mit dem Drehbuch von Oscar©-Preisträger Christopher McQuarrie und dem Cast rund um Johnny Depp und Angelina Jolie verdienterweise als ein erstklassiges Fabrikat der Traumfabrik bezeichnet werden kann. Wer bei solchen Voraussetzungen nicht das nächste Kino aufsucht, weiß gute Filme und ansprechende Unterhaltung scheinbar nicht zu schätzen.
Hinterbänkler schrieb:
am 14. Dezember 2010 um 17:34:36
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Tourist
Der vom Donnerbalken macht das taktisch klug:
Für seinen Nazi-Film sammelt er Preise ein (kriegt man für Nazi-Filme immer),
jetzt
nimmt er eine Starbesetzung. Schlau. Muß ja was werden.
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