20.02.2010, 13:42 Uhr | CK
Maria-Lisa Straßburg und Meri Voskanian schieden bei "Unser Star für Oslo" aus. (Fotos: ProSieben)Wie von Stefan Raab versprochen, ist "Unser Star für Oslo" anders als die anderen Casting-Shows im deutschen TV - und doch ist es noch immer eine Casting-Show. Deshalb konnte selbst der Jury-Präsident höchstpersönlich nicht verhindern, dass auch in der dritten Sendung wieder hoffnungsvolle Gesangstalente ihren Hut nehmen mussten: Diesmal traf es Studentin Meri Voskanian und Straßenmusikerin Maria-Lisa Straßburg, die letzte Woche noch von Sarah Connor in höchsten Tönen gelobt worden war. Doch ebenso wie Meri bekam Maria-Lisa am Dienstag nicht genug Stimmen vom Publikum und schied aus. "Das ist traurig, aber so ist eben der Modus der Show",so Stefan Raab.
Foto-Show"Unser Star für Oslo" - die dritte Show
Acht Kandidaten sind nun noch im Rennen um die Ehre, Deutschland beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Oslo zu vertreten. Und alle acht Nachwuchstalente zeigten am Dienstag erneut, dass sie das Zeug dazu hätten. Besonders umjubelt war dabei der Auftritt der 23-jährigen Sharyhan Osman, die den ersten selbstkomponierten Song des Wettbewerbs vorstellte. Sie sang "I Feel The Nile" und wurde von Gastjurorin Nena gelobt: "Das geht mittenrein. Einfach toll."
Doch auch die heimliche Favoritin des Wettbewerbs, Lena Meyer-Landrut überzeugte erneut. Die gerade mal 18-jährige Abiturientin hatte sich wieder einen nahezu unbekannten Song ausgewählt, "Diamond Dave" von The Bird and The Bee. Doch Publikum und Jury zeigten sich von der charmant-verrückten Sängerin erneut so begeistert, dass Jury-Mitglied König Boris von Fettes Brot sie prompt mit der Rettung Deutschlands beauftragte: "Westerwelle und Co. ruinieren das Land. Du fährst nach Oslo und biegst es wieder grade."
Trotz dieses Lobs sollte sich Lena jedoch nicht allzu sicher sein, dass sie den Titel auch tatsächlich einfährt - denn die Konkurrenz ist groß. So sang etwa Christian Durstewitz mit seiner Interpretation von "Change" Daniel Merriweather fast an die Wand, und auch Cyril Kruegers Version von Robbie Williams "Hot Fudge" war - mit den Worten von Stefan Raab - "echt spitze". Der Brite Leon Taylor, der beim letzten Mal Herbert Grönemeyers "Der Weg" intoniert hatte, wählte auch diesmal einen deutschen Song und überzeugte mit "Irgendwas bleibt" von Silbermond. Die Kölnerin Katrin Walter, die "blonde Elfe" Kerstin Freking (O-Ton König Boris) und das Casting-Küken Jennifer Braun komplettieren die Runde der letzten Acht. Für sie geht es am nächsten Dienstag weiter - dann müssen sie sich neben Stefan Raab den Gastjuroren Sasha und Cassandra Steen stellen.
CK
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