02.11.2011, 14:39 Uhr
"Ich wünschte, ich hätte dein Leben". Kaum ausgesprochen, tauschen Dave (Jason Bateman) und Mitch (Ryan Reynolds) die Persönlichkeiten und leben fortan im Körper des anderen. (Foto: Universal)
Dave (Jason Bateman) findet sein Leben manchmal ganz schön stressig. Als Anwalt ist er chronisch überarbeitet, zuhause fordern seine Ehefrau Jamie (Leslie Mann) und die drei Rangen ihren täglichen Tribut. Da kann der strapazierte Familienvater nur manchmal heimlich neidisch seufzen, wenn er an den unbekümmerten Lebensstil seines besten Freundes denkt. Mitch (Ryan Reynolds) ist Single und Lebemann in Personalunion. Er kennt keine Zwänge und Pflichten, kann also jeden Tag die ultimative Sause steigen lassen. In Wahrheit ist Mitch allerdings bei Weitem nicht so glücklich, wie es den Anschein hat: Mehr als nur einmal hat er seinen Kumpel Dave schon um dessen harmonisches Familienleben beneidet.
Nach einer feuchtfröhlichen Nacht wachen die Männer eines Tages auf - und auf einmal ist alles ganz anders als zuvor. Über Nacht haben sie auf unerklärliche Weise ihren Körper verlassen und finden sich nun in der Existenz des jeweils anderen wieder. Leider müssen die Freunde schnell erkennen, dass die fremde Weide längst nicht das Paradies verspricht. Recht bald wünschen sie sich eigentlich nichts sehnlicher als ihr ursprüngliches Leben zurück. Doch das ist leichter gesagt, als getan: Bevor sie nämlich ihre eigene Identität zurückerhalten, warten jede Menge Fallstricke, die geschickt umgangen werden müssen, um kein Desaster beim anderen auszulösen. Bei Mitch als Dave ist es vor allem die sexy Kollegin Sabrina (Olivia Wilde), die es ihm schwer macht, auf dem Kurs des treuen Gatten zu bleiben, während bei Dave als Mitch der Vater (Alan Arkin) für Probleme sorgt. Werden die Freunde noch rechtzeitig wieder in ihre eigene Identität schlüpfen können, bevor der jeweilige Stellvertreter ihre gesamte Existenz komplett in den Sand gesetzt hat?
Immer wieder ein gern adaptierter Stoff für lustige Filme ist der Rollen- und Identitätstausch, bei denen die vertauschten Personen sich unvermutet einem Berg von Problemen gegenüber sehen, für die sie nur mangelhaft bis überhaupt nicht gerüstet sind. Die Drehbuchschreiber Jon Lucas & Scott Moore ("Hangover") lieferten den Stoff für David Dobkins ("Die Hochzeits-Crasher") neue Komödie, die mit der Fantasie vieler Männer ihr Spielchen treibt: Der Familienvater, der so gerne mal wieder Partylöwe wäre, während der Single von dessen Frau und Kindern träumt. In "Wie ausgewechselt" dürfen zwei unterschiedliche Freunde genau dies und stellen schnell fest, dass das Gras auf der anderen Weide auch nicht grüner ist. Ryan Reynolds ("Selbst ist die Braut") und Jason Bateman ("Hancock") gehen durchs Paradies und die Hölle. Nicht neu - aber immer wieder lustig!
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