13.04.2011, 09:36 Uhr
Gemeinsam mit Christopher Robin und seinen Freunden begibt sich Winnie Puuh erneut auf ein neues Abenteuer im Hundertmorgenwald. (Foto: Walt Disney Pictures)
Ein ganz gewöhnlicher Tagesbeginn im Hundertmorgenwald. Winnie Puuh lauscht seinem knurrenden Magen. Der gemütliche, kleine Bär hat wie immer Hunger, deshalb beschließt er, auf Honigsuche zu gehen. Mit einem Bärenappetit läuft er durch den idyllischen Wald und trifft unterwegs den traurigen Esel I-Aah. I-Aah ist auf der Suche nach seinem Schwanz, den muss er irgendwo verloren haben. Der knurrende Bärenhunger wird erst einmal ignoriert. Jetzt ist Teamwork gefragt, denn ein Esel ohne Schwanz sieht schon ein wenig komisch aus. Zum Glück kann Winnie Puuh auf seine zahlreichen Freunde bauen: den energiegeladenen Tigger, das tapfere Kaninchen Rabbit, die Känguru-Dame Kanga und ihre kleine Ruh, die schlaue Eule und Ferkel, Puuhs besten Freund. Gemeinsam rufen sie einen spannenden Wettbewerb ins Leben: wer zaubert I-Aah den tollsten Schwanz?
Nach einem aufregenden Wettkampf knurrt Winnie Puuhs Magen noch viel lauter. Er will Christopher Robin besuchen - sicherlich hat sein Freund etwas Leckeres zu essen für ihn, doch der kleine Junge ist nicht zu Hause. Winnie Puuh findet lediglich ein rätselhaftes Schreiben, das alle Alarmglocken klingeln lässt. Wurde Christopher Robin etwa entführt? Die tierischen Freunde beraten sich, dann übernimmt die altkluge Eule wieder einmal die Führung. Sie ist sich ganz sicher, dass die Freunde schnellstmöglich handeln müssen. Winnie Puuh, Tigger, Rabbit, Kanga, Ruh, I-Aah und Ferkel starten ihre große Rettungsmission und durchkämmen den Hundertmorgenwald. Diesen Tag werden Puuh und seine Freunde so schnell nicht vergessen - und vielleicht entdeckt der hungrige Bär auf seiner Suche doch noch etwas von diesem köstlichen Bienenhonig, den er so gerne mag.
Winnie Puuh und seine Freunde wurden in den 20er Jahren zum Leben erweckt. Der britische Autor A. A. Milne versuchte sich damals an einem Kinderbuch und landete nicht nur bei seinem eigenen Sohn - Christopher Robin - einen Volltreffer. Puuh-Bär begeistert Klein und Groß. Den ersten Leinwanderfolg feierte der gemütliche, gelbe Bär vor über 35 Jahren. Nun wurde es Zeit für ein Comeback, ganz im alten Stil. Aufwändige Computeranimationen sucht man bei diesem abenteuerlichen Kinofilm vergebens, dafür besticht „Winnie Puuh" mit liebevoll von Hand gezeichneten Bildern. Die Kooperation des erfahrenen Winnie Puuh-Experten Burny Mattinson mit den Nachwuchsregisseuren Stephen J. Anderson ("Bärenbrüder") und Don Hall ("Küss den Frosch") macht aus dem Film eine runde Sache. Und wie es sich für eine Disney-Produktion gehört, spielt auch der Soundtrack eine große Rolle. Für zwei Songs griff die multitalentierte Barbara Schöneberger (Talkshow "Blondes Gift") zum Mikrofon. Ein herzallerliebstes Filmvergnügen!
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