15.09.2010, 10:03 Uhr | jho
"X Factor": Alexander beichtet seine Lügen. (Foto: VOX/VP/JM)
Unbändiges Glück und tiefe Trauer lagen in der "X Factor"-Folge am Dienstagabend ganz nah beieinander. Denn gestern entschied sich, welche neun Kandidaten den Einzug in die Live-Shows schafften und wer wieder nach Hause fahren musste. In ihren Juryhäusern in Rom, Barcelona und Berlin fiel den drei Juroren die Wahl nicht leicht. Je sechs Kandidaten hatten sie, nur drei von ihnen konnten den Einzug in die Live-Shows schaffen. Besonders schlechte Karten hatte dabei Alexander, der Till Brönner einen Kreuzbandriss vorgespielt hatte und nun in Rom zerknirscht seine Lüge beichtete.
Der 25-jährige Alexander hatte von Anfang an nicht mit offenen Karten gespielt: Er hatte der Jury verschwiegen, dass er bereits professionelle Erfahrungen im Musikgeschäft gemacht hatte, in einer Band sang und sogar schon als Vorgruppe von Ich+Ich und Juli auf der Bühne stand. Weil er bei "X Factor" nach dem erfolgreichen Casting wegen eines anderen Bandprojekts möglichst unauffällig wieder aussteigen wollte, hatte er dann einen Kreuzbandriss vorgetäuscht. Doch dann überlegte es sich Alexander wieder anders, wollte bei der Castingshow doch weitermachen - und kam aus dem Kreislauf aus Lügen nicht mehr heraus. Höchste Zeit also, im Juryhaus in Rom alles zu beichten. Till Brönner reagierte geschockt - gab Alexander jedoch noch eine letzte Chance. Aber diese konnte der 25-Jährige nicht nutzen. Beim entscheidenden Vorsingen war er im Vergleich zu seinen Konkurrenten nicht überzeugend genug. Er ist raus.
Wer muss gehen, wer zieht in die Live-Shows ein? Angesichts ihrer jeweils sechs hoch talentierten Nachwuchsmusiker fiel der Jury die Wahl nicht leicht, und so blieben auch wirklich gute Sängerinnen und Sänger letztlich auf der Strecke. Bei Till Brönners Gruppe der über 25-Jährigen konnten sich Edita, Meral und Anthony durchsetzen, während neben Alexander auch Denise und Sven trotz tadelloser Leistungen ihre Koffer packen mussten. Sarah Connor entschied sich ihn ihrem Juryhaus mit der Gruppe der 16- bis 24-Jährigen für drei Jungs: Mati, Pino und Marlon dürfen ab nächster Woche live vor Publikum singen. Für Caprice reichte es trotz Umstyling nicht und auch Hendrik und Maximilian zogen gegenüber der Konkurrenz den Kürzeren. Aufatmen dagegen für Urbanize und Sängerin Candy: Die von George Glueck neu zusammengewürfelte Gruppe bekam nicht nur den neuen Namen "Urban Candy", sondern auch das Ticket in die Live-Shows. Genau wie die vier Damen von Big Soul und das Trio La Famille. Ab nächster Woche treten die neun Sänger und Gruppen nun gegeneinander an und die Zuschauer haben die Qual der Wahl - ab sofort sind sie es, die per Telefon-Voting für das Weiterkommen ihrer Favoriten sorgen.
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Quelle: t-online.de
alraune schrieb:
am 15. September 2010 um 12:48:10
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tolle Leistung
Haben die Leute keinen Bezug mehr zur Kunst ? Casting ist immer Retorte.
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Goofy schrieb:
am 15. September 2010 um 11:57:24
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Auch wenn es nicht gefällt...
Was soll man nun zu einer solchen Sendung und den damit verbundenen Darstellern sagen? "Gut gemacht, die
richtigen sind dabei" oder vielleicht doch "Wozu brauch die Menschheit so einen Müll". Beides würde wohl den Nagel auf den Kopf nicht treffen wollen, denn Geschmäcker sind nun einmal verschieden.
Zur Lachplatte wird diese Sendung trotzdem allemal werden, denn was am Ende heraus kommt ist nicht mehr wert als das (oder die) was dafür bezahlt. Also haut rein und kassiert mal schön...
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ro schrieb:
am 15. September 2010 um 11:43:35
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X-Factor
na ja, es mußten ja welche rausfliegen, egal wer, doch was wird es nun bringe, nichts, aber die jury verdiente wenigstens mit der fernsehsendung
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