13.09.2010, 12:06 Uhr | jho
Alexander Knappe (li.) sagte der Jurorin Sarah Connor bei der Casting-Show "X-Factor" nicht die ganze Wahrheit. (Foto: Vox)
Der "X Factor"- Kandidat Alexander Knappe ist musikalisch gar kein so unbeschriebenes Blatt, wie er der Jurorin Sarah Connor vermittelt hat. Bei der Teilnahme an der Casting-Show bei dem Sender Vox belog er dreist die 30-jährige Connor, wie die Berliner Tageszeitung "B.Z" berichtet.
Der 25-jährige Teilnehmer hatte gesagt, dass er bisher noch keine professionellen Erfahrungen im Musikgeschäft gemacht hätte. Doch ein Auftritt vor tausenden von Menschen kann durchaus als große Erfahrung in der Musikbranche bezeichnet werden. Da hatte er wohl nicht die ganze Wahrheit gesagt.
In der Casting-Show "X-Factor" berichtete Alexander Knappe nicht ganz offen über seine doch umfangreichen Erfahrungen im Musikgeschäft. Dagegen plauderte der Kandidat im Interview mit der "B.Z" ganz offen über seine Band und seine Auftritte: "2005 wurde ich von einem Produzenten entdeckt. Meine ersten Bühnenerfahrungen durfte ich als Vorband von "Ich + Ich" und "Juli" auf einem Open-Air-Festival vor 6.000 Menschen sammeln. Wahnsinn!". Allerdings "Wahnsinn", denn das hatte er Sarah Connor nicht erzählt. Außerdem hatte er mit seiner Band Jandtee einen Musik-Wettbewerb gewonnen.
Alexander sieht das Geschehene aus einer anderen Perspektive: Er sagte, er habe lediglich nicht die ganze Wahrheit gesagt. Denn Sarah Connor wollte von Alexander ja nicht wissen, was er bisher gemacht hatte. Sie wollte nur wissen, wo ich sonst noch singe. "Ich spiele im Moment in keiner Band, hänge also in der Luft." So falsch war seine Antwort aus seiner Sicht also gar nicht. Der 25-Jährige muss sich um einen Rauswurf vermutlich auch keine Gedanken machen. Das Reglement der meisten Casting-Shows besagt lediglich, dass die Teilnehmer bei zur Zeit des Castings keinen Plattenvertrag haben dürfen. So bleibt, einfach abzuwarten, wie weit es Alexander Knappe wohl bei "X-Factor" bringen wird.
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Quelle: t-online.de
Bibi schrieb:
am 13. September 2010 um 18:22:43
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Castingshows
Erfahrung hin oder her. Man kann von Casting-Shows halten, was man will. Aber eine Verletzung vorzutäuschen, um damit Punkte zu
sammeln, find ich ziemlich daneben. Laufe selbst seit Neujahr mit nem angerissenen Kreuzband rum und gehe damit weiterhin arbeiten, ohne mir von meinen Kollegen "Mitleid" einfangen zu wollen. Wenn er qualitativ was drauf hat, soll er unter den gleichen Bedingungen weitermachen können, wie andere auch.
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Ormus schrieb:
am 12. September 2010 um 15:13:42
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Dreck
Es sind ja nicht nur die Casting Shows. Die Kochsendungen und der ganze andere Dreck wie Dschungelcamp etz sollten sie aus dem Programm
schmeissen. Aber wie gesagt die Leute wollen´s ja sehen.
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Muck schrieb:
am 12. September 2010 um 11:07:12
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@Toni
"immer das nachgemachte Zeug furchtbar. " vielleicht solltest Du dich mal ein bisschen besser informieren ! Selbst Bohlens Sendung ist nachgemacht !
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