10.11.2010, 14:59 Uhr | SaWo
Till Brönner, Sarah Conner und George Glueck. (Foto: Vox/ Ralf Jürgens)
Sie haben gekämpft, ihr Herzblut investiert und auf diesen Moment monatelang hingearbeitet: Die Solo-Künstlerin Edita Abdieski und die Gruppe Big Soul stehen am Dienstag bei Vox im "X Factor"-Finale. Am Ende dürfen die Zuschauer bestimmen, wer sich erstmal mit dem "X Factor"-Titel in Deutschland schmücken darf.Noch ein Castingshow-Talent mehr, das die Welt schnell wieder vergisst oder können sich die Gewinner von all den anderen Formaten abheben? Ein Scheitern ist gut möglich, denn das britische Format, das mittlerweile in über ein Dutzend Länder exportiert wurde, hat es trotz heftigen Werberummels und einem Wochenendstart beim großen Vox-Bruder RTL nicht geschafft, sich als Straßenfeger zu etablieren. Zu ähnlich sind sich die herrschenden Castingformate, zu satt scheinen die Zuschauer an immer neuen Stars, Sternchen und Talenten.
Die Einschaltquote der Dienstagabendshows lag bei durchschnittlich 2,15 Millionen. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Ein Format, das versuchte neben dem "Supertalent", "DSDS" und "Popstars" zu bestehen. Zumindest wurde dem Zuschauer eines auf jeden Fall geboten: Ernstzunehmende Talente mit einer qualifizierten Jury, die nicht nur auf den Unterhaltungsfaktor achtete, sondern einem Castingformat eine neue Qualität bescherte. Skurrile Typen gab es nur wenige bei "X Factor", die Sängerinnen und Sänger versuchten von Anfang an mit Ernsthaftigkeit die Jury bestehend aus Sarah Connor, Till Brönner und George Glueck zu überzeugen.
Jetzt heißt es am Dienstag wieder Abschied nehmen von der etwas anderen Castingshow. Die Finalisten müssen sich in mehreren Auftritten beweisen: So wird Big Soul mit Shakira auftreten und Abdieski mit Xavier Naidoo. Zudem werden die Endrunden-Teilnehmer unter anderem den Siegertitel "I've Come To Life" präsentieren, den der Gewinner der Show dann veröffentlicht. Insgesamt hatten sich nach Senderangaben rund 19.000 Kandidaten für "X Factor" beworben. In einer zweiten Runde waren die rund 120 ausgesuchten Sänger in drei Kategorien aufgeteilt worden: Solosänger zwischen 16 und 24 Jahren, Solosänger ab 25 Jahren und Duos oder Gesangsgruppen ab 16 Jahren. Jeder Juror übernahm eine Kategorie als Mentor und coachte seine Schützlinge. In mehreren Runden wurde die Zahl der Kandidaten dann immer kleiner. Am Ende wird es nur einen geben, der sich gegen die anderen Castingshowgewinner endgültig behaupten muss.
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Quelle: t-online.de
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