29.02.2012, 10:34 Uhr
Der vom Hals abwärts gelähmte Philippe (François Cluzet) und sein neuer Pfleger Driss (Omar Sy) werden schnell ziemlich gute Freunde. (Foto: Senator/Central)
Auf den ersten Blick führt Philippe (François Cluzet) ein Leben, von dem andere nur träumen können. Er ist wohlhabend und gebildet, wohnt in der feinsten Gegend von Paris und hat gleich eine ganze Heerschar von Hausangestellten, die ihm jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Genau damit beginnen die Probleme jedoch, denn seit einem Gleitschirmflug ist Philippe genau darauf angewiesen. Er sitzt im Rollstuhl, ist vom Hals abwärts gelähmt und braucht jede Minute des Tages fremde Hilfe, um in seinem Alltag zurechtzukommen. Die Freude an seinem Reichtum und dem Luxus seines privilegierten Lebens ist für Philippe längst auf der Strecke geblieben. Da hilft es wenig, dass er nun auch noch auf der Suche nach einem neuen Pfleger ist, denn die Bewerber sind entweder übereifrig, gleichgültig oder spießig. Sympathisch ist keiner von ihnen - bis Driss (Omar Sy) auftaucht...
Der ist zunächst alles andere als der perfekte Kandidat für den Job. Schließlich kommt der junge Mann mit den lässigen Klamotten und dem losen Mundwerk gerade aus dem Gefängnis und will sich eigentlich nur einen Stempel für das Arbeitsamt abholen, damit man ihm nicht die Leistung streicht. Echtes Interesse an der Stelle hat er nicht - und daraus macht er keinen Hehl. Schnell geraten die beiden Männer über das Thema Musik aneinander. Nicht unbedingt der beste Start für eine Rund-um-die-Uhr-Zusammenarbeit, doch Philippes Neugier ist geweckt. Er beschließt, Driss eine Chance zu geben, und ahnt nicht, dass damit eine ungewöhnliche Freundschaft ihren Anfang nimmt, die ihr beider Leben für immer verändern wird...
Die Kinogeschichte ist voll von außergewöhnlichen Freundschaften zwischen Gegensätzen. Auch "Ziemlich beste Freunde" erzählt eine solche, doch gelingt es den Regisseuren Olivier Nakache ("Tellement proches") und Eric Toledano ("Nos jours heureux") hier, die Handlung nicht in Kitsch oder Moralpredigten abdriften zu lassen. Mit einem großartigen Gespür für das richtige Timing, für traurige und witzige Momente, hauchen sie der Geschichte um den adligen Philippe und den großmäuligen Driss nicht nur Leben ein. Sie lassen den Hauptdarstellern François Cluzet ("Kleine wahre Lügen") und Omar Sy ("Micmacs - Uns gehört Paris!") außerdem genug Raum, um ihre Charaktere glaubhaft und charismatisch auf der Leinwand verkörpern zu können. Gerade diese authentische Chemie zwischen den Schauspielern macht aus der Tragikomödie mehr als nur einen weiteren Film über eine nicht alltägliche Freundschaft. Freuen Sie sich auf einen ganz besonderen, mitreißenden und zu Herzen gehenden Moment Filmgeschichte.
MMM schrieb:
am 8. Februar 2012 um 23:14:25
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Super Film
Ich bin in den Film mit meiner Freundin und wir haben uns super Amüsiert.
Der Film erzählt eine authentische Geschichte nach
wahrer Begebenheit. Reich und Arm treffen hier zusammen und die Geschichte entwickelt sich einfach. Mann kann viel lachen, es gibt viele Komische Momente. Die Charaktere sind nicht zu aufgesetzt, sondern haben durch aus realistischen Charakter. Wir sind schließlich noch mit mit den Eltern in den Film noch mal gegangen und fanden den Film kann man einfach öfters schauen
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