04.11.2011, 13:58 Uhr | dpa/dapd/CK
Das ZDF-"Traumschiff" feiert am 6. November seinen 30. Geburtstag. Mit dabei sind Harald Schmidt (2. v. li.) und Inka Bause (re.). (Quelle: dpa)
Dem "Traumschiff"-Erfinder hätte vieles ausgehen können: die Zuschauer vorm Bildschirm, die Promis an Bord oder das Geld für seine TV-Kreuzfahrten zu fernen Zielen. Doch 30 Jahre nach dem Start der ZDF-Reihe plagt Wolfgang Rademann nur sein kleines Luxusproblem: "Mir geht die Welt aus." Es müssen halt exotische Ziele sein, die der Berliner Fernsehproduzent mit seiner Crew ansteuert. Für die 65. Folge, mit der das ZDF an diesem Sonntag (20.15 Uhr) den 30. Geburtstag seines Dauerbrenners feiert, hat er sich unter anderem New York ausgesucht. Allerdings auch dies nur zögerlich: "Die Stadt ist im Film schon so verbraucht." Und Rademann mag eben keine Wiederholungen, er will mit immer neuen fremden Orte das Fernweh der Deutschen wecken - sein Erfolgsrezept seit drei Jahrzehnten.
Am 22. November 1981 war das "Traumschiff" im Fernsehen zur ersten Fahrt in die Karibik gestartet. Entstanden nicht nur nach der US-Serie "Love Boat", auch die beliebte DDR-Fernsehreihe "Zur See" aus den 70er Jahren lieferte Rademann Ideen. ZDF-Programmchef Thomas Bellut bringt das Konzept der erfolgreichsten Serie seines Senders auf den Punkt: "opulentes Starfernsehen, Familienunterhaltung und begeisterndes Reiseerlebnis". Mit seinen Abenteuern auf See und in fernen Ländern sowie vielen Stars fährt das "Traumschiff" stets gute Einschaltquoten ein. Dabei koste eine Folge nicht mehr als ein "normales Fernsehspiel", sagt Rademann. Dies sei jedoch nur durch die ganzen Kooperationen mit der Reederei möglich: "Wenn wir das bezahlen müssten, wären wir schon drei Stunden nach dem Auslaufen pleite."
Seit drei Jahrzehnten funktioniert das "Traumschiff" ohne große Veränderungen. "Wir haben immer dasselbe Muster: 40 Prozent spielen an Land, 60 Prozent an Bord. Es werden drei Geschichten erzählt: eine Liebesgeschichte, eine lustige und eine spannende", sagte Rademann dem "SZ Magazin", das den Schöpfer weiterer Erfolgsserien wie "Schwarzwaldklinik" und "Hotel Paradies" auf "Käpt'n Quote" taufte.
Doch nicht alles ist gleichgeblieben: So startete das "Traumschiff" zunächst auf dem Kreuzfahrtschiff "Vistafjord", dann folgten die "Astor" und die "Berlin", inzwischen ist es die "Deutschland". Auch die Kapitänsmütze wurde weitergereicht: von Günter König als Kapitän Braske (zwei Jahre) über Heinz Weiss als Kapitän Hansen (15 Jahre) hin zu Siegfried Rauch als Kapitän Paulsen (seit 1999). Von der ersten Folge an dabei ist Heide Keller als Chefhostess Beatrice von Ledebur, während Sascha Hehn in der Rolle des Stewards und Herzensbrechers auch 20 Jahre nach seinem Ausscheiden unvergessen ist.
Seit einiger Zeit sind auch "Bauer sucht Frau"-Kupplerin Inka Bause als Fitnesstrainerin und TV-Satiriker Harald Schmidt - zunächst als Gentleman-Host, nun als Kreuzfahrtdirektor Oskar Schifferle - Crewmitglieder. Besonders Schifferle hat in der Jubiläumsfolge, in der unter anderem Komiker Hape Kerkeling einen Meeresbiologen mimt, alle Hände voll zu tun: Er bereitet die Feier zum 30. Berufsjubiläum von Chefstewardess Beatrice vor.
Das Fest soll der Höhepunkt der Fahrt werden - mit vielen Überraschungsgästen. Hochkarätige Prominenz checkt dafür auf dem "Traumschiff" ein: Hannelore Elsner, Otto Sander, Til Schweiger, Otto Waalkes, Ingolf Lück, Gaby Dohm sowie Barbara und Sascha Wussow. 120 Minuten - also 30 Minuten mehr als üblich - gibt es dafür vom ZDF zum 30. Geburtstag. Auch wir haben uns zum Jubiläum etwas einfallen lassen: In unserer Klick-Show präsentieren wir die spannendsten Zahlen und Fakten aus 30 Jahren "Traumschiff".
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Quelle: t-online.de , dapd , dpa
fraufuchs schrieb:
am 21. Dezember 2011 um 21:49:19
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Traumschiff
Ich habe die Jubiläumsfolge gesehen - hat mir wie alle Folgen gut gefallen! wenn Traumschiff kommt, guck ich gern an! Die
Sendungen sind nun eben mal leichte Unterhaltung, das finde ich aber angenehm. Das Leben ist manchmal schon kompliziert genug. Da hat man mal 2 Std. Seele-baumeln-lassen-können :-) Besonders beeindruckend sind die Aufnahmen aus anderen Ländern und die schönen Landschaften.
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joanna schrieb:
am 8. November 2011 um 07:29:22
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@altefrau
Nix gegen die Schauspieler an sich, aber hat Ihnen die Jubiläumsfolge wirklich gefallen? Die Handlung war vollkommen gehirnfrei
und die meisten Schauspieler waren im Absopann länger zu sehen als in der überlangen Folge. Und Werbung mit Böttcher, Wildbolz, Otto und und und dafür zu machen und diese dann nicht in die Folge mit einzubeziehen ist Betrug am Zuschauer!
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Christina schrieb:
am 8. November 2011 um 07:24:48
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Traumschiff
Sorry, aber das 65. Traumschiff war das mieseste von allen. Viele der angekündigten Schauspieler escheinen nur als Gratulanten
in den letzten 3 Minuten, die Handlung um Krebs und Tod war in einer Jubiläumssendung etwas fehl am Platz (man möchte doch den Alltag auf dem Traumschiff für 2 Stunden entfliehen), der "humpelnde" Tom hat das kranke Bein schon nach einem Kuss vergessen und HaPe hatte auch schon bessere Rollen. Das geht besser!
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