24.01.2008, 09:44 Uhr | mth/dh/jho
Frühere "Première Dames" trugen vielleicht Chanel, Dior oder Yves Saint-Laurent - Carla Bruni, die aktuelle Freundin von Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy, trägt - nichts. Oder jedenfalls fast nichts: Nur mit Stiefeln und einem Diamantring "bekleidet" ließ sich die 40-Jährige für ein spanisches Männermagazin ablichten. Wann genau die Aufnahmen entstanden, ist bisher noch unbekannt. Auf den Fotos ist zu sehen, wie Bruni lasziv mit über der Brust verschränkten Armen auf schwarzen Lederpolstern liegt. Die erotischen Aufnahmen zieren die Februar-Ausgabe des spanischen Magazins - und sorgen in Frankreich mal wieder für neuen Wirbel rund um die "Staatsaffäre" des Präsidenten.
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Heimliche Heirat?
Zuletzt hatten Sarkozy und Bruni mit Gerüchten, sie hätten bereits heimlich geheiratet, Verwirrung gestiftet. Doch wie die Sängerin per Zeitungs-Interview mitteilte, sei sie "noch nicht" mit Frankreichs Staatschef verheiratet. Eine Hochzeit gehöre aber zu ihren gemeinsamen "Vorhaben", so Bruni in der französischen Tageszeitung "Libération". Die französische Sonntagszeitung "L'Est Républicain" hatte Mitte des Monats berichtet, das Paar habe am 10. Januar heimlich geheiratet.
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Zu viel Make-up
Carla Bruni und Nicolas Sarkozy (Foto: dpa)Auch Nicolas Sarkozy stand zuletzt in der Kritik: Weil er nach Angaben der Zeitung "Le Parisien" während des Wahlkampfes insgesamt 34.400 Euro für Schminke ausgegeben habe, ermittelt jetzt eine Finanzkommission gegen ihn. Wie ein ungenanntes Mitglied der Kommission mitteilte, habe Sarkozy Rechnungen von Kosmetikern mit einem Stundenlohn von bis zu 450 Euro zur Rückerstattung vorgelegt. Aber daraus wird nichts. Denn diese Ausgaben seien zum einen "privater Natur" und zum anderen auch noch "exzessiv hoch". Deshalb soll nur etwa ein Drittel aus dem Budget für die Wahlkampffinanzierung zurückerstattet werden, den Rest muss Sarkozy aus eigener Tasche bezahlen. Damit dürfte er wahrscheinlich mehr Geld für Kosmetika ausgeben als seine Lebensgefährtin Carla Bruni. Aber Eitelkeit hat ja bekanntlich ihren Preis...
mth/dh/jho
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