26.07.2011, 14:15 Uhr | dpa / jho
Die Autopsie der Sängerin lässt keine Schlüsse über die Todesursache der 27-Jährigen zu. Klarheit sollen nun toxikologische Untersuchungen bringen.
Die Ursache für den plötzlichen Tod von Soul-Star Amy Winehouse bleibt weiterhin unklar: Eine Obduktion ergab am Montag kein eindeutiges Ergebnis. Die am Samstag tot aufgefundene 27 Jahre alte Sängerin wird nach britischen Medienangaben heute beigesetzt. Nach Worten eines Sprechers der Familie soll die Beerdigung im Kreise der Familie und enger Freunde stattfinden. Eine Uhrzeit und der Ort der Bestattung wurden nicht genannt.
Die Todesursache steht vielleicht erst in einem Monat fest. Die Polizei gab bekannt, dass der Tod der Soul-Diva als "nicht verdächtig" behandelt werde, dass also kein Verbrechen angenommen werde. Nun warte man auf die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen, hieß es von Scotland Yard. Der Körper von Winehouse solle aber bald freigegeben werden, damit die Familie die Beerdigung organisieren könne, hieß es bei einer kurzen Anhörung zur Untersuchung des Todes in London. Die nächste Sitzung zu dem Fall soll erst im Oktober stattfinden.
Britische Medien zitierten am Montag einen Sprecher der Sängerin. Demnach habe sie den letzten Abend ihres Lebens mit einem Leibwächter vor dem Fernseher verbracht. Der Mann habe am nächsten Tag gemerkt, dass mit Amy etwas nicht stimme und die Rettungskräfte alarmiert. Zu Berichten über eine Überdosis Drogen oder Alkohol und über womöglich verschmutzte Drogen wollte sich die Polizei nicht äußern.
Am Montag haben die Fans und die Familie der Sängerin gemeinsam getrauert. Amys Vater Mitch Winehouse und ihre Mutter Janis besuchten Trauernde vor dem Haus ihrer Tochter im Norden Londons. "Wir sind am Boden zerstört und ich bin sprachlos - aber Danke, dass Ihr da seid", sagte Mitch Winehouse zu den Fans, die seit Samstag Blumen und Nachrichten vor dem Haus niedergelegen. "Ich kann euch kaum beschreiben, was das für uns bedeutet - es macht das Ganze für uns wirklich leichter." Amys Mutter stand an seiner Seite und weinte. Das Paar hatte sich getrennt, als Amy neun Jahre alt war.
Winehouse hatte Ende Juni eine geplante Europa-Tournee absagen müssen, nachdem sie betrunken über eine Bühne in Belgrad getorkelt war. Bei einem Auftritt am vergangenen Mittwoch in London hatte sie allerdings stabil gewirkt. In den vergangenen Jahren war sie immer wieder in Entzugskliniken gewesen, es gab Berichte über Bulimie und Depressionen. Aus aller Welt kamen über das Wochenende und am Montag Beileidsbekundungen, in denen immer wieder auf das herausragende Talent der Sängerin und Songschreiberin hingewiesen wurde.
Das fünf Jahre alte Erfolgsalbum des Soul-Stars mit der rauchigen Stimme, "Back to Black", schoss am Montag an die Spitze der iTunes-Charts in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Mit dem Album gelang Winehouse der große musikalische Durchbruch. Die Platte gewann mehrere Grammys. Auch die Singles "Back to Black" und "Rehab" platzierten sich jetzt wieder in den Charts.
Quelle: dpa
Lisa schrieb:
am 27. Juli 2011 um 09:38:12
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Amys Freunde waren schuld.
2008 kursierte das Gerücht, Amy Winehouse konsumiere Kokain mithilfe einer Zuckerwattemaschine, die sie sich
extra dafür angeschafft habe. Inwieweit dies der Wahrheit entspricht, ist unklar. Es würde jedoch nicht sehr verwundern, dass die Sängerin diesen kreativen Weg der Drogeneinnahme bereits ausprobiert haben könnte. "News of the World" zitierte damals einen angeblichen Bekannten der 27-Jährigen: "Es war Miks Idee. Er und einige Kumpels streuten Koks in die Mischung und Amy begann
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Anna schrieb:
am 26. Juli 2011 um 13:49:26
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Amy
Tut mir leid für die Angehörigen. Aber die Show, die jetzt um sie gemacht wird, ist absolut übertrieben. Ein wirklich gutes Album und
das war 2006! Seit dem konnte die Welt öffentlich zuschauen, wie sie sich selber zugrunde gerichtet hat. Sie selber hat die Warnungen ihrer Ärzte in den Wind geschossen. Auch wenn Sucht eine Krankheit ist...erstmal muss es ja einen Auslöser geben um da hinzukommen und der liegt in zuviel Geld. Sie halten sich für unverwundbar u.denken es wird immer so weiter gehen
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Cat schrieb:
am 26. Juli 2011 um 12:17:58
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Amy
Also, um ehrlich zu sein, überrascht hat mich ihr Tod jetzt nicht wirklich. Irgendwie war damit zu rechnen, dass sie nicht alt werden
wird. Schade, um so ein Talent.
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