24.08.2011, 11:47 Uhr | dapd/ Nibo
Amy Winehouse (Foto: dpa)
Nach dem Tod der verstorbenen britischen Soulsängerin Amy Winehouse haben toxikologische Tests ergeben, dass sich keine illegalen Substanzen in ihrem Körper befunden hätten als sie starb, teilte die Familie am Dienstag mit. Die Todesursache sei damit weiterhin unklar. t-online.de hat sich daraufhin mit dem Internisten Dr. Maik Irmisch über mögliche Komplikationen bei einem Drogenentzug und einer damit verbundenen möglichen Todesfolge unterhalten.
So stellte Dr. Irmisch klar, dass, sollte man wirklich keine Drogen und nichts Morphologisches bei der Autopsie der Sängerin gefunden haben, und können leicht nachweisbare Dinge wie Infarkt, Lungenembolie oder Schlaganfall ausgeschlossen werden, als mögliche Gründe für ihren Tod nur noch tödliche Herzrhythmusstörungen der Herzkammer übrig blieben. Das nennt man "Plötzlicher Herztod" (PHT) oder Sekundentod, und der Tod tritt dabei durch anhaltendes Kammerflimmern ein.
In seltenen Fällen könne auch ein selbst durchgeführter Drogenentzug via Durchfall, Erbrechen und Schwitzen zu einem lebensbedrohlichen Schockzustand und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen. Da bei Amy Winehouse Alkohol im Blut festgestellt werden konnte, untersucht man auch hier einen möglichen Zusammenhang mit ihrem Tod, doch Internist Irmisch erklärt im Interview: "Alkohol kann zwar direkt zu Herzrhythmusstörungen führen, allerdings eher bei Männern und eher - das harmlosere - Vorhofflimmern."
Die Familie von Amy Winehouse erwarte nun laut Medienberichten das Ergebnis einer Untersuchung, die im Oktober beginnen soll. Die 27-Jährige war am 23. Juli tot in ihrem Londoner Haus aufgefunden worden. Eine erste Untersuchung der Todesursache war fehlgeschlagen.
Der Vater der Sängerin, Mitch Winehouse, hatte gesagt, dass seine Tochter ihre Drogenabhängigkeit bereits drei Jahre vor ihrem Tod überwunden habe. Zugleich hatte er aber zugegeben, dass sie nach einigen Wochen der Abstinenz noch immer mit ihren Trinkgewohnheiten zu kämpfen hatte. Die Familie hatte angekündigt, im Namen der Sängerin eine gemeinnützige Stiftung zu gründen, die Menschen mit Suchtproblemen unterstützen soll.
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dapd/ Nibo
Fan schrieb:
am 11. September 2011 um 06:56:15
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Amy Winehouse
Laßt das Mädchen endlich in Frieden ruhen.
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bernd schrieb:
am 25. August 2011 um 12:17:48
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amy
mensch laßt amy in frieden ruhen....ist doch letzendlich egal das macht sie auch nicht wieder lebendig! zu lebzeiten hätte ihr diese
aufmerksamkeit besser geholfen! i love amy....
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Blume schrieb:
am 25. August 2011 um 10:05:58
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Amy Herztod?
Auch das sind Folgen von Drogen und Alkoholmissbrauch. Und Amy war ja immer gut drauf. Das kann niemand dementieren. Sie lebt
nicht mehr, hat ihr Leben so genossen wie sie es sich zurechtgebastelt hat. Also was sollen diese Medienbeiträge. Ist normalerweise egal an was oder wie Amy verstorben ist. Lasst sie einfach in Frieden Ruhen.
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