08.03.2010, 15:39 Uhr | demo/SaWo
Komiker Sacha Baron Cohen (Foto: ddp)
Tja, das war wohl nichts. Der britische Komiker Sacha Baron Cohen, Darsteller der Kultfiguren Borat und Brüno, durfte nicht als Präsentator an der Oscar-Verleihung teilnehmen. Cohens Name wurde kurzerhand von der Liste gestrichen. Man hatte Angst, er könnte James Cameron kränken. Was war passiert?
Es habe "kreative Differenzen" zwischen dem Star und den Verantwortlichen der Show gegeben, erklärte Cohens Sprecher der Online-Ausgabe des "New York Magazines". Ein Insider weiß jedoch genaueres: Cohen habe für seinen Auftritt einen gemeinsam Sketch mit Ben Stiller geplant, in dem die beiden Komiker mit "Avatar" einen der heißesten Oscar-Aspiranten aufs Korn nehmen wollten, erklärte der Unbekannte dem Magazin. Dem schob Bill Mechanic, Verantwortlicher für die diesjährige Oscar-Show, nun allerdings einen Riegel vor. Er sei besorgt, Cameron könne sich vom Auftritt der beiden Schauspieler derart gekränkt fühlen, dass er vor laufenden Kameras die Preisverleihung verlassen könnte, so der Insider.
Sollte der "Avatar"-Regisseur wirklich so empfindlich sein? Bei dem Plot, den Cohen sich für seinen Auftritt ausgedacht hatte, wäre es nicht verwunderlich: Der 38-Jährige hatte angeblich vor, als weibliche Na'vi (die blauhäutigen Aliens aus "Avatar") zu erscheinen, eine "interplanetare" Rede zu halten und sie von Stiller dolmetschen zu lassen. Auf dem Höhepunkt des Spektakels wollte er schließlich verkünden, er sei schwanger von James Cameron. Bill Mechanic arbeitete als Produzent bereits zu "Titanic"-Zeiten mit Cameron zusammen und kennt dessen Humor daher sehr genau. "Sagen wir, Cameron ist nicht gerade dafür bekannt, ein selbstironischer Mensch zu sein", gibt der Insider die Bedenken des Verantwortlichen wider.
Toni Thompson, Sprecher der Oscar-Akademie, hielt sich mit der Klärung solcher Details eher zurück. Er bestätigte lediglich, Cohnen werde nicht bei der Veranstaltung zugegen sein. Cohens Sprecher Matt Labov erklärte, da man sich nicht habe einigen können, seien beide Seiten überein gekommen, dass Cohen gleich in London bleiben könne.
Quelle: dpa
Alf schrieb:
am 8. März 2010 um 13:13:23
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Sacha Baron Cohen
Sehr gut! Diesem Man muss einer mal seine Grenzen zeigen! Sacha Baron Cohen ist für mich kein Komiker sondern ein
geltungssüchtiges Kind!
Was er damals mit Eminem gemacht hat war schon das letzte und so einen Mann wie Cameron hat es nicht verdient von diesem geschmacklosen Menschen verunstalltet zu werden.
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