31.10.2011, 13:06 Uhr | LS
Franka Potente als Hilda Smith und Andrew Buchan als britischer Offizier Thomas Mortimer in "Laconia". (Quelle: ARD Degeto/SWR/Teamworx/Boris Guderjahn)
Interviews zum ARD-Zweiteiler "Laconia" gab Franka Potente nur per E-Mail. Ihre Antworten fielen dennoch äußerst knapp aus. Dass die Schauspielerin, die im April eine Tochter zur Welt brachte, nicht gern über Privates redet, war uns bekannt. Gefragt haben wir sie trotzdem.
t-online.de: Man hat Sie eine geraume Weile gar nicht im deutschen Fernsehen gesehen. Jetzt sind es binnen kurzer Zeit gleich zwei bedeutenden Rollen in TV-Filmen ("Beate Uhse" und "Laconia"). Welchen Stellenwert haben solche Engagements für Sie?
Franka Potente: Ich verstehe die Frage nicht. Ich bin Schauspielerin. Das ist meine Arbeit und die ist mir wichtig. Ich mache ja nicht alles, sondern wähle die Projekte aus, die mich interessieren.
t-online.de: Wie kam Ihr Mitwirken an dem Film "Laconia" zustande?
Franka Potente: Ganz normal mit einem Rollenangebot über meine Agentur.
t-online.de: Was macht die Geschichte der "Laconia" für Sie so besonders? Warum sollte man sich den Film ansehen?
Franka Potente: Dieses historische Event ist eine zeitlose Geschichte von Menschlichkeit. Die Begebenheit ist absolut besonders und erzählenswert. Der Film ist sehr gut gemacht und wurde in England, wo er bereits ausgestrahlt wurde, mit "Titanic"“ verglichen.
t-online.de: Sie spielen eine Passagierin namens Hildegard Schmidt, die sich aber als Engländerin Hilda Smith ausgibt. Können Sie bitte Ihre Rolle kurz beschreiben?
Franka Potente: Sie haben es eigentlich schon gesagt. Mehr würde ich nicht verraten.
t-online.de: Die Dreharbeiten zu einem solchen Film waren doch sicher sehr speziell. Sie drehten vor der Küste Südafrikas. Welche Herausforderungen galt es da zu meistern?
Franka Potente: Wir haben 80 Prozent auf dem Wasser gedreht. Das ist ein sehr kraftvolles Element, vor allem wenn Wind und Strömungen dazu kommen. Abgesehen von Seekrankheit hatten wir damit zu kämpfen, dass uns die Küste von Kapstadt ins Bild kam.
t-online.de: Schauen Sie sich Ihre eigenen Filme an?
Franka Potente: Ja.
t-online.de: Der Film "Laconia" wurde schon 2009 gedreht. Warum kommt er erst jetzt, zwei Jahre später, ins Fernsehen?
Franka Potente: Das müssen sie nicht mich fragen.
t-online.de: In England lief der Streifen bereits. Wie war das Feedback dort?
Franka Potente: Soweit ich weiß grandios. Die Kritiken waren fantastisch.
t-online.de: Für 2012 ist Ihr erster Roman angekündigt. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Franka Potente: Geschrieben habe ich irgendwie immer. Die erste Kurzgeschichtensammlung "LA-Berlin" 2005 war ein Freundschaftsprojekt mit Max Urlacher, letztes Jahr kam dann mein eigenen Kurzgeschichtenband "Zehn" heraus und jetzt einen Roman nachzulegen machte Sinn. Mittlerweile ist Schreiben mein zweites Standbein geworden.
t-online.de: Worum wird es in dem Buch gehen?
Franka Potente: Das kann ich momentan noch nicht sagen. Ist zu früh.
t-online.de: Welche neuen Filmprojekte haben Sie am Start?
Franka Potente: Im Moment konzentriere ich mich auf andere Dinge. Bis nächstes Jahr ist Pause.
t-online.de: Die Meldung, Sie haben im April eine Tochter zur Welt gebracht, überraschte im August die Medien und die Öffentlichkeit. Wie haben Sie es hinbekommen, dass niemand vorher etwas erfuhr? Sie müssen bei den Dreharbeiten zu "Beate Uhse" ja schon schwanger gewesen sein…
Franka Potente:
t-online.de: Wie ist Ihr Verhältnis gegenüber Medien und Fans, wenn es um Privates geht? Wo genau zwischen Beruf und Privatem ziehen Sie die Grenze?
Franka Potente: Genau hier. Obige Fragen gehen Sie nichts an!
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Quelle: t-online.de
Politikus schrieb:
am 31. Oktober 2011 um 16:19:05
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Franka Potente
Die erste Frage ist ja nun wirklich selten doof. Und wer gern in Nachtklubs geht, muss deshalb nicht sein Privatleben ausbreiten.
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Unverständnis schrieb:
am 31. Oktober 2011 um 13:43:09
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Vor zwei Wochen..
...erzählte sie noch jedem außer dem Papst, daß sie gerne in Nachtclubs und Sexlokalen verkehren würde - die spezielle
Atmosphäre dort würde ihr zusagen! Jetzt verweigert sie die Antwort auf Fragen, welche auf wesentlich weniger pikante Details ihres Privatlebens abzielen! Wenig glaubwürdig, die Dame!
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