26.04.2009, 13:13 Uhr | LS
Johannes B. Kerner wechselt zu Sat.1. (Foto: ddp)Wenige Tage nach der Meldung, Johannes B. Kerner geht vom ZDF zu Sat.1, werden immer mehr Details des spektakulären Wechsels bekannt. In einem Gespräch mit dem "Spiegel" sagte der Moderator nun, dass es im Verhältnis zwischen ihm und dem Mainzer Sender "die eine oder andere Durchblutungsstörung" gegeben habe. Es sei immer wieder diskutiert worden, ob die Anzahl der Ausstrahlungen seiner Talkshow verringert werden soll. Kerner habe zwar stets akzeptiert, dass das ZDF "auf dem Fahrersitz" sitze. Er selbst habe sich aber nicht mal auf dem Rücksitz gesehen, sondern "auf der Hutablage", so der 44-Jährige. Ganz so friedlich wie bisher betont, lief der Abschied vom Zweiten Deutschen Fernsehen dann wohl doch nicht ab.
Foto-Show Die "Quoten-Könige" im deutschen Fernsehen
Foto-ShowDie "Allzweckwaffen" der Sender
Weitere Nachrichten zuJohannes B. Kerner
Johannes B. Kerner (Foto: imago)Johannes B. Kerner soll sich bereits mit ZDF-Intendant Markus Schächter und -Programmdirektor Thomas Bellut weitgehend einig gewesen sein, dass er pro Jahr 100 Talkshows produzieren kann. Wenig später soll jedoch nur noch von 90 Sendungen die Rede gewesen sein. Doch dazu wollte sich Kerner im "Spiegel" nicht äußern. "Das sind Interna, die ich nicht kommentiere." Zur "Süddeutschen Zeitung" hatte er noch gesagt: "Darin, dass die Talkshow reduziert werden sollte, konnte ich dem ZDF nicht folgen - dreimal die Woche war zentraler Pfeiler unseres Konzeptes.“ Kerner sei es um eine längere Bindung gegangen, "um Sicherheit und Perspektive für die Mitarbeiter der Produktion zu gewährleisten." Honorarforderungen, das betonte er nochmals, hätten nichts mit dem Weggang vom ZDF zu tun. Foto-Show Legendäre deutsche TV-Shows
Foto-ShowDie Top Ten der größten TV-Momente
LS
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.
