31.10.2011, 12:50 Uhr | bas
Boris Becker (Quelle: dapd)
Der Rechtsstreit zwischen Ex-Tennisstar Boris Becker und einem Kirchenvertreter geht in die nächste Runde. Becker hat sich vor einem Gericht in der Schweiz vehement gegen den Vorwurf gewehrt, er verweigere seinem Hochzeits-Pfarrer das Honorar. "Dieser Pfarrer will mich abzocken", sagte er am Freitag vor dem Kantonsgericht Zug. Becker und der Pfarrer streiten sich vor Gericht über die Rechnung. Pfarrer Brent Fisher sei auf unzähligen Hochzeitsfotos abgebildet und habe die Hochzeit Beckers mit seiner langjährigen Freundin Lilly Kerssenberg in St. Moritz im Juni 2009 - "einer der schönsten Tage meines Lebens", so Becker - entscheidend mitgeprägt. Er sei deshalb sehr enttäuscht vom Verhalten dieses Kirchenvertreters, sagte Becker.
Lilly und Boris hatten sich am 12. Juni 2009 in der Kapelle Regina Pacis im Prominentenort St. Moritz das Ja-Wort gegeben. Es waren mehrere hundert Gäste eingeladen, die Hochzeitsfotos gingen um die Welt. Becker, der mit verletztem Fuß und auf Krücken gestützt vor Gericht erschien, begründete den Prozess damit, dass es ihm ums Prinzip gehe. Er wolle diese Rechnung in Höhe von 9600 Franken (fast 7900 Euro) nicht bezahlen, weil der Pfarrer ihm in einem Voranschlag mitgeteilt habe, dass eine Trauung bei ihm rund 2000 Franken (etwa 1600 Euro)koste.
Pfarrer Fisher, amerikanischer Staatsbürger und an seinem Wohnort St. Moritz bekannt für Promi-Trauungen, bestätigte dies. Der Pfarrer betonte aber gleichzeitig, dass dieser Kostenrahmen von 2000 Franken nur für "normale Trauungen" gelte. "Dies war keine normale Hochzeit", sagte er. Fisher berechnete Becker unter anderem vier Stunden Arbeitsaufwand, weil er mehrmals von RTL interviewt wurde. Das Gericht hat noch nicht entschieden, ob Becker die Rechnung zahlen muss oder nicht. Das Urteil dürfte in etwa zwei bis drei Wochen vorliegen.
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Quelle: dpa
Einfache Meinung schrieb:
am 29. Oktober 2011 um 19:31:51
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Viel Laerm um nichts....
Was nicht vereinbart wurde, kann auch nicht berechnet werden, und muss auch nicht bezahlt werden. So einfach ist
das. Egal ob Boris Becker oder Donald Trump oder Hartz-IV-Empfaenger auf der einen Seite. Und Pfarrer oder Papst oder Moench auf der anderen Seite. Abmachungen sind einzuhalten. Pacta sunt servanda.
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Die die nicht in die Kirche geht schrieb:
am 29. Oktober 2011 um 19:31:05
(231)
(69)
Boris Hochzeit
Die Kirchen haben seit eh und jeh sagenhafte Reichtümer angehäuft. Im Mittelalter haben sie Millionen Frauen als Hexen
verbrannt und in den Kinderheimen die Kinder verteufelt, mißhandelt oder sogar mißbraucht. Ich kenne ein ehemaliges Heimkind. Sie sind im Mittelalter steckengeblieben. Zuletzt hab ich nicht mal mehr die Christmette ausgehalten. Immer der gleiche Mist. Immer die gleichen Lieder. Ich glaube an Gott aber sein Bodenpersonal find ich zum Kotzen.
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jacky schrieb:
am 29. Oktober 2011 um 19:30:16
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Scheidung
@ Anne
Geschiedene sind ausgeschlossen , aber unser Geld ( Kirchensteuer) wird von der Kirche gerne genommen
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