11.04.2011, 14:33 Uhr | dpa
Charlene Wittstock (Foto: dpa)
Monaco knüpft wieder an alte Glanzzeiten an. Nach Grace, der Amerikanerin, soll nun Charlene Wittstock, die Südafrikanerin, dem kleinen Fürstentum an der Cote d'Azur wieder den Glamour verleihen, der Millionen in aller Welt einst ins Schwärmen geraten ließ. Auf Hochglanz-Fotos der Promi-Presse posiert Charlene (33) als würdevoll strahlende Nachfolgerin von Grace Kelly alias Gracia Patricia (1929-1982). Wenige Monate vor ihrer Traumhochzeit mit Fürst Albert II. Anfang Juli dokumentiert die Frau an seiner Seite: Ausbildung zur Fürstin erfolgreich abgeschlossen! Ihr sportliches Kapitel als Leistungsschwimmerin wird umgeblättert - das der künftigen Märchenfürstin hat begonnen.
Der blonde Star ähnelt immer mehr Alberts glamouröser Mutter. Charlene wird sich in der Tat an Grace und ihrem modischen Stil messen lassen müssen. Das Arrangement auf dem offiziellen Verlobungsfoto von Albert II. und seiner Herzensdame mit den deutschen Wurzeln wirkt wie eine Neuauflage des Dekors, in dem sich einst sein Vater Rainier III. mit dem Hollywood-Star Grace Kelly verlobte.
Doch ob im eleganten Hosenanzug, im klassisch inspirierten fließenden Kleid oder im sportlichen Pullover-Outfit - mittlerweile weiß sich die Ex-Leistungsschwimmerin überaus erfolgreich in Szene zu setzen. Der italienische Modemacher Georgio Armani - der auch ihr Hochzeitskleid schneidern wird - hat ihr zu Stilsicherheit verholfen. Mit Schrecken erinnert sie sich an ihren ersten öffentlichen Auftritt beim Rosenball am 4. August 2006, als sie noch wenige Stunden zuvor am Strand ausgelassen Volleyball gespielt hatte.
"Am späten Nachmittag habe ich mir dann von einer Freundin ein grünes Kleid geborgt, meine Haare im Nacken zusammengebunden und die Fingernägel rot angemalt - ich sah aus wie ein Weihnachtsbaum", verriet sie jetzt der französischen Illustrierten "Paris Match", die sie auf der Marmor-Freitreppe des fürstlichen Ehrenhofs in der Pose einer griechischen Göttin mit fließenden Empire-Kleid ablichten ließ. Die Zeiten des modischen Improvisierens sind ein für alle Mal vorbei. Jahrelanges "Fürstinnen-Training" im höfischen Benimm liegen hinter ihr. Sie gilt als weltoffen, modern und ehrgeizig. Auf Facebook verwaltet sie ihren Fan-Club, im Palast hat sie die 200 Zimmer unterscheiden gelernt. Selbstbewusst beschied sie einen südafrikanischen Journalisten, sie könne gar keine Kopie von Grace Kelly sein: "Jeder Mensch ist einzigartig!"
Den Stilcode des Palastes hat sie längst verinnerlicht, wie die immer häufiger auftauchenden Bilder beweisen. Sie bringe mit Eleganz und Charme alle Attribute einer künftigen "Fürst-Lady" zum Glänzen, verriet ihr Verlobter in einem Interview: "Ihre Energie, ihr Humor, ihre Großzügigkeit sind mir eine wertvolle Unterstützung." Endgültig vorbei sind die Zeiten, als sie noch in der südafrikanischen Küstenstadt Durban mit ihrer betont lässigen Beach-Kultur leichtbekleidet als Poster-Girl für ein südafrikanisches Sportmagazin posierte. Obwohl sie im damaligen Rhodesien (heute: Simbabwe) geboren wurde, hatte sie ihre Wurzeln im benachbarten Südafrika. Wie der ebenfalls deutschstämmige südafrikanische Hollywood-Star Charlize Theron ist auch Charlene Wittstock ein "Benoni-Girl". Sie wuchs in der vom Bergbau geprägten Kleinstadt Benoni auf, am Rande von Johannesburg. In Durban am Indischen Ozean, wo Mahatama Gandhi fast zwei Jahrzehnte lebte, bereitete sie sich dann ab ihrem 17. Lebensjahr auf ihre sportliche Karriere vor.
Die von Nelson Mandela begründete neue Nation am Kap hat sie nachhaltig geprägt. Charlene liest Bücher der südafrikanischen Nobelpreisträgerin Nadine Gordimer, hat ein feines Gespür für soziale Ungerechtigkeit entwickelt und engagiert sich. Ihr Engagement für die Schwachen dieser Welt zeigte sich auch bei der Bitte nach Spenden für Hilfsorganisationen anstelle von Hochzeitsgeschenken. Mandelas Stiftung unterstützt sie aktiv - ihre erste offizielle Reise als Monacos First Lady wird sie nur wenige Tage nach ihrer Hochzeit Anfang Juli wieder nach Durban führen.
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dpa
Monika schrieb:
am 29. April 2011 um 12:51:32
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ÄHNLICH???
Wo sieht denn diese Fraue der Grace Kelly ähnlich??? Blödsinn!
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ak schrieb:
am 17. April 2011 um 13:49:04
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Charlene
Sie wird es bestimmt sehr gut machen, lassen wir ihr etwas Zeit!
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marlise schrieb:
am 10. April 2011 um 23:20:41
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charlene
sie sieht wirklich gut aus,das kann man nicht bestreiten.Ein feines Gespür für soziale Ungerechtigkeit muß man nicht unbedingt
haben,denn man sieht sie deutlich an allen Ecken u.Enden.In Südafrika ist sie seit Jahrzehnten allgegenwärtig,denn die Diamanten u.Gold(SA hat die größten Goldvorkommen überhaupt) u.anderes kommen am wenigsten den Ureinwohnern zugute. Ich frage mich,was sie an diesem Kerl mit Glatze findet, 20 Jahre älter und verlebt. Aber die Liebe ist eine Himmelsmacht,wie man weiß.
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