19.03.2010, 11:50 Uhr | Laut
Faulheit kann man Cheryl Cole wirklich nicht vorwerfen: Nach dem bisherigen Zusammenwirken mit Girls Aloud legt sie nun mit "3 Words" ihr insgesamt siebtes Album in sieben Jahren vor. Das Besondere dabei: Hier handelt es sich um ihr Debüt als Solo-Sängerin, nachdem die gemeinsame Casting-Band vorläufig eine Auszeit nimmt. In Großbritannien ist das Album bereits seit einiger Zeit auf dem Markt und hat sich fest in den dortigen Charts eingenistet. Die Single-Auskopplung "Fight For This Love" stürmte ebenfalls die Hitparaden.
Wer bei einem Album-Titel wie "3 Words" sanfte Balladen rund ums Thema Liebe vermutet, irrt sich. Das beweist der Titeltrack gleich zu Beginn: Knackige Beats treiben den Song voran. Cheryls alter Wegbegleiter Will.I.Am verleiht der Nummer die nötige Würze. Mit "Parachute" gelingt ein überzeugender Ausflug in den R'n'B. Einen Mix aus Dance und Pop präsentiert "Heaven", erneut im Verbund mit US-Rapstar Will, der später auf "Boy Like You" sogar ein drittes Mal in Erscheinung tritt. Was nicht verwundert, zeichnet er doch auch als Produzent für den Longplayer verantwortlich. Löblich, dass er nicht der Versuchung unterliegt, den Girls-Aloud-Sound einfach nur weiterzuführen, und für Cheryl einen weit persönlicheren Rahmen ausarbeitet.
Gestandene Szene-Producer ließen es sich nicht nehmen, an Cheryls Debüt mitzuwirken. Das Ergebnis bedeutet erfreulicherweise keinen musikalischen Gemischtwarenladen. Vielmehr wirkt das Album als Ganzes organisch und harmonisch eingespielt. Erfreulich: an mehreren Tracks wirkte Cheryl als Co-Autorin mit und unterstreicht damit die Tatsache, nicht nur als weiteres, austauschbares Casting-Püppchen zu fungieren. Als Extra-Bonbon für alle Fans ist der Abschluss-Titel "Heartbreaker" aus Will.I.Ams eigener CD "Songs About Girls" gedacht, bei der Cheryl erstmals als Duett-Partnerin arbeitete.
Vorwiegend schielt das Album auf den Dancefloor, wobei Nummern wie "Make Me Cry" oder "Stand Up" mit guten Ergebnissen aufwarten können. Midtempo-Tracks im Stile von "Happy Hour" sorgen für die nötige Abwechslung im Tempo. Mit "Don't Talk About This Love" gelingt eine gefühlvolle Ballade, die der Künstlerin Gelegenheit bietet, ihre Stimme besonders gut ins Licht zurücken. "3 Words" bietet auf elf Tracks einen unterhaltsamen Streifzug durch dance-kompatiblen Pop, angereichert mit einigen Ruhepunkten. Die Nummern sind eingängig produziert, und Cheryls Stimme weiß auch solo zu überzeugen. Ganz klar ein gelungener Start in die Solo-Karriere für die Britin!
Laut
Michael schrieb:
am 19. März 2010 um 12:48:49
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Klon!
Als ich zum ersten Mal das Video von "fight for this love" gesehen habe, dachte ich: "Mann, Shania Twain sieht irgendwie auch immer
jünger aus!"
Sie sieht in manchen Szenen wirklich aus wie ein Shania-Klon! Allerdings sind beide Frauen tatsächlich sehr schön.
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