22.02.2012, 11:58 Uhr | dpa
Clint Eastwood (Quelle: dpa)
Clint Eastwood (81) mag keine modernen Politiker. Der letzte vernünftige Präsident war nach Ansicht des Schauspielers und Regisseurs Harry Truman - und der ist im nächsten Jahr 60 Jahre aus dem Amt. Richtig gute Präsidenten seien George Washington (1789-1797) und Abraham Lincoln (1861-1865) gewesen, sagte er dem Internetportal "TMZ". "Aber heutzutage", brummte Eastwood, "haben wir eine ganze Weile keinen guten mehr gesehen." Eastwood könnte damit beide Parteien verprellen, die gern auf die aus ihrer Sicht großen Präsidenten Reagan (Republikaner) und Kennedy und Clinton (Demokraten) verweisen. "Ich mag aber Truman, weil er fuchsteufelswild wurde, als jemand seine Tochter beleidigte", sagte Eastwood. Truman hatte 1950 einem Kritiker, der seine Tochter Margaret eine "dünne Stimme von minderer Qualität" bescheinigt hatte, einen Brief auf offiziellem Papier des Weißen Hauses geschrieben. Darin warf er dem "frustrierten alten Mann" vor, er habe eine "lausige Kritik" voller "Blödsinn" geschrieben.
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Quelle: dpa
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