21.10.2011, 11:49 Uhr | Lara Malm / Intro
Coldplay sind mit dem Album "Mylo Xyloto" zurück. (Quelle: Sarah Lee/eyevine/Assignment for EMI/3D-Management)
Coldplay steuern mit ihrem fünften Album "Mylo Xyloto" weiter in Richtung Stadion-Pop. Was mit dem hymnenhaften "Viva La Vida" von 2008 anfing, wird nun weiter ausgebaut. Große Synth-Flächen, ekstatische E-Gitarren und Chorgesänge verhelfen der Platte zum soundgewaltigsten, aber auch oberflächlichsten Werk von Coldplay.
Mit Coldplay ist es so eine Sache. Entweder man mag Chris Martin und Co. oder nicht. Einige hassen sie wegen ihrem schnulzigen Schmalzrock ihrer früheren Platten, andere wiederum lieben sie, gerade weil sie so eingängige Pop-Balladen hervorgezaubert haben. Coldplay sind einer der erfolgreichsten Bands dieser Tage, kein Zweifel. "Mylo Xyloto" soll nun eins drauf setzten. Wieder von Produzent Brian Eno unterstützt, starten die Briten endgültig als ambitionierte Pop Band für die Massen durch. Vorbei mit melancholischen Piano-Songs, die manchmal schon etwas depressiv gemacht haben. Aber genau dafür standen Coldplay in Augen vieler. "Mylo Xyloto" ist nun moderner, R'n'B beeinflusster Britpop, der noch hymnischer und fröhlicher ist als auf dem letzten Album.
"Mylo Xyloto" ist laut Chris Martin ein Konzeptalbum, das die Liebesgeschichte von Mylo und Xyloto mit einem Happy End erzählt. Textlich inspiriert von den frühen Graffitis der 70er Jahre und der Geschichte der Widerstandsbewegung "Die Weiße Rose" baut sich die Platte zum großen elektronischen Rundumschlag auf. Die erste Single "Every Teardrop Is A Waterfall" zeigt schon deutlich, dass Coldplay sich musikalisch stark verändert haben. Der Synthesizer besitzt jetzt eine tragende Rolle und prägt den wuchtigen Gitarren-Sound gleich mit. Auch "Major Minus" zielt auf ohrwurmträchtigen Britpop-Charme, der noch an den Sound von "Viva la Vida" erinnert. Vor allem "Don't Let It Break You Heart" hätte auch gut auf das letzte Album gepasst. Das Erfolgsalbum von 2008 hat Fans schon auf den Kurswechsel eingestimmt, der mit dem neuen Album vollendet zu sein scheint.
Wie schon angekündigt, gibt es ein Duett mit Rihanna auf dem Album. "Princess Of China" beinhaltet neben vielen "Ohoaas" und "Lalalas" eine gewöhnungsbedürftige Portion R'n'B. Rihanna und Coldplay? Auch wenn Chris Martin offensichtlich auf US-HipHop steht, verschreckt er doch viele Fans, die schon Coldplay gehört haben, als sie noch ein kleiner Indie-Act waren. Die zweite Single "Paradise" überzeugt trotz ähnlichem Style mit seinem echoartigen Refrain und eingängigen Beats, die so schnell nicht aus dem Kopf gehen. "Mylo Xyloto" hinterlässt den Hörer zwiegespalten. Die Songs sind großspurig arrangiert und eingängig, aber der Kaminfeuer-Charme ist endgültig verflogen. Längst gibt es von der Band gestreute Gerüchte, dies könnte ihr letztes Album gewesen sein.
Aktuelle Promi-News auf Facebook: Werden Sie ein Fan von VIP-Spotlight!
Quelle: t-online.de
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Für einen klaren Durchblick: Lese-
brillen, Komplettbrillen u.v.m. zu top Preisen! bei optikplus.de
Der Clip mit dem Topmodel sorgt für Furore im Netz. zum Video