03.02.2012, 08:36 Uhr | demo
Der Oscarist so etwas wie der Disco-Stempel für den Eintritt in den Hollywood-Olymp: Wer ihn errungen hat, hat unter Beweis gestellt, dass er dazu gehört. Einige derer, die in diesen erhabenen Sphären thronen, haben eine derart lupenreine Filmkarriere vorzuweisen, dass man glatt den Eindruck gewinnen könnte, sie seien von Natur aus unfähig, schlechte Rollen anzunehmen. Aber nicht alle Oscargekrönten haben sich in dieser Hinsicht schadlos gehalten.
So mancher hat sogar richtig in den Sack gehauen und sich nach gewonnenem Academy Award für einen Mörderflop engagieren lassen. Musterbeispiele der jüngeren Vergangenheit: Philip Seymour Hoffman, Robin Williams und die schöne Charlize Theron. Sehen Sie in unserer Foto-Show die Oscar-Gewinner und ihre Total-Flops.
Ja, Charlize Theron ist eine wirklich gute Schauspielerin. Das stellte sie 2003 im Sozialdrama "Monster" unter Beweis. Um die Prostituierte und Serienkillerin Aileen Wuomos verkörpern zu können, ließ sich die sonst so hübsche Charlize hässlich schminken - und ihre eindringliche Darstellung von Verzweiflung, Hass und Schuldgefühlen brachte ihr einen verdienten Oscar als Beste Hauptdarstellerin.
Aber anstatt im Bereich der Charakterdarsteller zu bleiben, zog es die talentierte Blondine leider in andere Gefilde. Zwei Jahre nach ihrem großen Erfolg verpflichtete sie sich für die Hauptrolle im Science-Fiction-Machwerk "Aeon Flux" und tollte im hautengen schwarzen Suite ballernd und akrobatierend durch eine mehr als dämliche Endzeitstory. Ergebnis: Kritikerschelte en masse. Weshalb sich Frau Theron freiwillig vom Status der etablierten Künstlerin auf das Niveau eines hirn- und sinnfreien Action-Babes zurücksetzte? Das wird sie selbst wohl am besten wissen. Vielleicht aber auch nicht. Aber wie schon zu Anfang gesehen, sind die wenigsten Schauspieler, seien sie auch noch so gut, davor gefeit, sich mal in der Rolle zu vergreifen.
Oscars 2012: Das große Special
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demo
Deus schrieb:
am 23. Februar 2012 um 13:16:23
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"Kritiker"
Ich vertraue nur einem "Kritiker" - mir selbst. Nur weil irgendjemand der Meinung ist, "besonders
talentiert" zu sein und sich deshalb als "Kritiker" bezeichnet, heißt das nicht automatisch das MIR der Film gefällt oder nicht gefällt...
Allerdings bezeichne ich übereinander gestapelte Bettpfannen auch nicht als "Kunst". :D
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