Jennifer Aniston (Foto: dpa)Heutzutage verdient sie rund 20 Milionen Euro pro Jahr. Doch das war nicht immer so. Denn wie zahllose andere Stars ist auch "Friends"-Darstellerin Jennifer Aniston in früheren Zeiten einem ganz stinknormalen Job nachgegangen - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Dem US-Magazin "People" verriet die 40-Jährige jetzt, was sie weit vor ihrer Karriere als Schauspielerin gearbeitet hat: "Ich habe mir als Kind mein Taschengeld mit dem Reinigen von Toiletten verdient. Ich bin wirklich gut darin." Klar ist somit auch, dass der Hollywoodstar keineswegs schon immer im Geld geschwommen, sondern "mit absolut wenig Geld" aufgewachsen ist, wie sie obendrein offenbarte. Doch ist Aniston längst nicht der einzige Star, der seinerzeit einen völlig normalen Beruf ausgeübt hat. Von Schuhverkäufer George Clooney bis Sargpolierer Sean Connery: In unserer Foto-Show verraten wir Ihnen die früheren Berufe der Stars. # Foto-Show Die früheren Berufe männlicher Stars Foto-ShowDie früheren Berufe weiblicher Stars Foto-ShowDie witzigsten Karrierestarts Foto-ShowPromis und ihre Jugendsünden
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Christoph Maria Herbst synchronisierte Pornofilme. (Foto: Imago)
Stöhnen für die Miete
Auch wenn sein alter Ego, Büro-Ekel Stromberg, daran sicher seinen Spaß gehabt hätte: Für Christoph Maria Herbst war der Job, mit dem er sich vor seinem Durchbruch als Schauspieler über Wasser halten musste, gar kein Vergnügen. Denn vor 25 Jahren synchronisierte er sogar "erwachsene Fachfilme" - umgangssprachlich eher als "Pornos" bekannt - um seine Miete zu zahlen. Nach zwei Filmen habe er aber aufgegeben, sagte er laut "bild.de" beim Münchener Filmfest: "Das war so eine Sache, die überhaupt keinen Spaß macht und sehr Blitz-Herpes verdächtig ist". Ob George Clooney von seinem früheren Job als Schuhverkäufer auch Bläschen an den Mundwinkeln bekommen hat? Man weiß es nicht. Sicher ist jedoch, dass die beiden bei Weitem nicht die einzigen Promis sind, die sich in jungen Jahren mit teils absurden und skurrilen Jobs ihren Lebensunterhalt verdienen mussten.
Selbst der "Sexiest Man Alive" fing mal klein an. Bevor Hugh Jackman ("Wolverine") als Schauspieler richtig durchstartete, jobbte er im Fitnessclub als Handtuchboy: "Ich war der Typ, der Tücher und Schlüssel aushändigte. Manchmal habe ich durch das kleine Fenster in den Trainingsraum geschaut und konnte die Leute nicht verstehen. Ich fand es lächerlich und eine Zeitverschwendung." Erst als er für eine Rolle Muskeln brauchte, begann er zu trainieren. Seine Schauspielkollegin Maureen Lipman schwärmt mittlerweile: "Frauen, Männer, Kinder und Hunde sind komplett durchgedreht, wenn Hugh sein Hemd auszog."
Im Film "Troja" wickelt sie Hollywood-Beau Brad Pitt um den Finger und auch mit Nicolas Cage stand Diane Kruger schon vor der Kamera. Eine der wenigen deutschen Schauspielerinnen, die in Hollywood den Durchbruch geschafft haben. Vor ihrer großen Karriere lebten die Stars und Sternchen meist noch ein relativ normales Leben - Schule, Job und kleinere Engagements. Im Fall von Diane Kruger war der erste Job allerdings etwas gewöhnungsbedürftig: Sie war Aushilfe auf Beerdigungen. "Meine Mutter wollte immer, dass wir Jobs haben, deswegen habe ich irgendwann auch bei Trauerfeiern ausgeholfen", plauderte sie aus. "Das war ein komisches Gefühl, dort zu sein, wo alle anderen Menschen weinen."
Zerteilen statt austeilen gehörte zum beruflichen Alltag von Stefan Raab, bevor er begann, im TV verbal die Messer zu wetzen. Der "TV-Total"-Mann absolvierte eine Metzgerlehre im elterlichen Betrieb, parallel dazu begann er ein Jurastudium. Letzteres brach er nach fünf Semestern aber ab. Während es bei Stefan Raab im wahrsten Sinne des Wortes um die Wurst ging, kümmerte sich RTL-Nachrichtensprecher Peter Kloeppel eher um deren Ursprung. Er ist nämlich Diplom-Agraringenieur, Fachgebiet Ferkelaufzucht. Über den Wolken schwebte dagegen Moderatorin Sonja Zietlow: Sie flog als Pilotin Jumbo-Jets bei der Lufthansa - alle Achtung! Bodenständiger ging es bei einer gewissen Katja Bochnichova zu: Sie arbeitete jahrelang als Übersetzerin des Bundesgrenzschutz am Frankfurter Flughafen. Inzwischen kennt man sie besser unter dem Namen Dolly Buster.