23.01.2012, 09:50 Uhr | bas
Es ist eine Riesen-Überraschung: Die heimliche Herrscherin des RTL-Dschungelcamps, Ramona Leiß, hat ihre Dienste getan und muss nun gehen. Die 54-Jährige hatte zum Ärgernis der meisten Dschungel-Zöglinge für Zucht und Ordnung unter der australischen Sonne gesorgt. Doch neben ihrem unbeliebten Treiben als Camp-Zicke hatte sich Ramona als äußerst tauglich und unerschrocken in den Dschungelprüfungen erwiesen. Vor ihrer unrühmlichen Abwahl hatte die "Knoff-Hoff"-Legende aber noch Gelegenheit, von ihrer schweren Kindheit als „Zuckerwatte“ zu berichten.
Ist in ihrer überbehüteten Kindheit etwa der Grund für die herrische Art der Ramona zu finden? „Ich bin überbehütet aufgewachsen, wie ein kleines Püppchen. Ich durfte nie etwas Wildes tun und habe hier das erste Mal einen Schlafsack und ein Lagerfeuer aus der Nähe gesehen“, klagt die ungeliebte Dschungel-Zicke. Ihr Auftritt im RTL-Dschungelcamp war also in jeder Hinsicht so etwas wie ein Kulturschock. Glücklicherweise müssen die Promis im Schmuddel-Look im Busch umherlaufen – denn nach eigenen Erzählungen kann Ramona aufgrund ihrer Kindheit bis heute nicht bügeln und auch sonstige praktische Dinge sind ihr fremd. „Ich hätte mich ja verbrennen können… Für mich ist das hier ein neues Leben und eine gute Erfahrung.“ Nun erscheint ihre herrische Art in einem ganz neuen Licht: Sie hatte nur für die für sie so bekannte, behütete Ordnung gesorgt – ganz klar.
Wo ist denn der Kampfgeist und das Durchhaltevermögen der bisherigen Dschungel-Bewohner geblieben? Denn das Jammern und Heulen hat auch mit dem Auszug von Daniel Lopes kein Ende. Erst hatte Zicke Ramona „einen Zusammenbruch“ und flennte sich an der Schulter eines unbeteiligten Rangers aus. Und auch Radost Bokel reiht sich nun in die Riege der Dschungel-Jammerlappen ein. Es gehe ihr nicht gut und sie vermisse ihre Familie so sehr. In ihrem persönlichen Tal des Jammers erhielt Radost seelischen Beistand von Urwald-Kollegin Jazzy, der man als Hip-Hop-Göre diese fürsorgliche Art gar nicht zugetraut hätte. Doch die Frauen wollen durchhalten, machen für die Zuschauer Eigenwerbung, um ausreichend Anrufer für sich zu gewinnen. Ganz anders sieht es da bei den Busch-Männern Ailton und Vincent Raven aus: Mit monotonem Gejammer, wie schlecht es ihnen gehe, verzichten sie auf Anrufer und wollen so schnell wie möglich dem ungemütlichen Dschungel den Rücken kehren. Bei den beiden konnten wohl weder Sportsgeist noch die Kraft der Raben für das nötige Durchhaltevermögen sorgen…
Das Jungvolk im RTL-Dschungel zeigt den jämmerlichen Gestalten im Camp, dass es auch noch Bewohner mit echtem Kampfgeist gibt. Küken Kim und ihr Gespiele Rocco traten zur Prüfung „Friedhof der Kuscheltiere“ an und bewährten sich gegen Schlangen, Krokodil, Spinnen und böse beißende grüne Ameisen. Trotz ekliger Störenfriede in den Särgen mussten die beiden die begehrten Sterne abschrauben oder – knoten. Besonders das Schmink-Püppchen Kim musste ordentlich leiden und entstieg dem letzten Grab, nach einem Bad in Melasse und Federn, wie ein Mini-Bibo mit Geruchsproblem. „Das stinkt, was du anhast“, kommentierte ihr Mitstreiter Rocco und konnte sich das erste Mal das Befummeln seiner liebsten Dschungel-Kollegin verkneifen. Eigentlich hatte das Pärchen ihre Aufgaben in den Holzsärgen gut bewältigt, doch durch das Schummeln von Rocco brachten sie nur acht Sterne mit zum Lagerfeuer. Der immer gut gelaunte Ochsenknecht-Spross hatte offenbar bei seinem Bad in Fischabfällen schon vorab einen Stern gelöst - und der wurde dem Team auch kurzerhand aberkannt. Volle Mägen gab es trotzdem und für Kim und Rocco dazu noch ein romantisches Bad im Dschungel-Teich.
Während die erste Dschungelwoche bei manch männlichem Urwald-Bewohner zur Verringerung der Kommunikation sorgt, löst der Busch-Aufenthalt bei Brigitte Nielsen die Zunge. Nach ihrer Rammler-Beichte über Ex-Gatten Silvester Stallone, outet sich die 48-Jährige nun als ehemalige Alkoholikerin. „Ich hatte alles, eine Villa, zehn Autos und mir ging es trotzdem so schlecht. Ich hatte nur meine Flasche“, sagte Nielsen ihren Mitstreitern. Sie habe wegen Pillen- und Alkoholkonsum sogar mal fünf Tage im Koma gelegen. Doch die Zeiten scheinen endgültig vorbei, denn der Hollywood-Star beweist neben Rocco Stark noch die stärksten Nerven und hatte bisher durchweg gute Laune. Doch für ein paar „Drogen“ hatte Nielsen dank gelungener Schatzsuche mit Dschungel-Muffel Ailton gesorgt: Für jeden Urwald-Promi gab es einen halben Schoko-Keks, der die Stimmung dank beglückendem Zucker kurzzeitig in ungeahnte Höhen schnellen ließ.
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Quelle: t-online.de
Steff schrieb:
am 22. Januar 2012 um 19:28:55
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B-Promis
Ich erinnere mich da noch gut an einen Daniel Kübelböck. Auf den hat die halbe Nation rumgehackt und Ihm nichts zugetraut..... Und
was ist Er Heute? Millionär und zwar, weil Er das getan hat was eine Frau Katzenberger als Slogan rausgebracht hat: Sei schlau...stell Dich dumm! Mit einer vorgetäuschten Blödheit läßt sich viel Geld verdienen....Siehe so manchen A-Promi!!!!
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kiri schrieb:
am 22. Januar 2012 um 19:26:06
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ich versteh...
nicht, dass es hier Soviele gibt, die immer wieder die Bezeichnung HartzIV als Vergleich mit aufführen müssen! Echt
traurig...und auch irgendwie nicht witzig. Wenn man Leute kennt, die in HartzIV gekommen sind, ohne ne reele Chance gehabt zu haben. Sollte mal Jeder drüber nachdenken wie schnell das Heute geht! Ach ja.....Hauptsache nen Vergleich zu etwas ziehen, was eigentlich jeden Tag im normalen Leben auch abläuft...nur, dass die meisten nicht darauf achten, weil es nicht im Fernsehen läuft!
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Yvon schrieb:
am 22. Januar 2012 um 19:24:58
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Camp :keine gute Entscheidung
Ramona :Mit diesem Verhalten hast du deinen Ruf komplett
ruiniert .
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