20.01.2012, 11:59 Uhr | bas/dh/dpa
Das ist nun wirklich eine Überraschung: Martin Kesici hat das RTL-Dschungelcamp verlassen. Um 0 Uhr deutscher Zeit rief der 38-Jährige die berühmten Worte "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!". Dabei hatte er seine Dschungelprüfung zuvor mit Bravour gemeistert. Die Insekten im Dschungel waren offenbar nicht Kesicis großes Problem. Laut "bild.de" konnte der Musiker die Wassermassen nach den Regenfällen nicht verkraften. Er sei als Kind einmal ins Wasser gefallen. Heute Abend um 22.15 Uhr werden wir bei RTL mehr erfahren.
Ursprünglich sollte heute der erste Kandidat beim Zuschauervoting rausfliegen. Durch Kesicis freiwilligen Ausstieg ist das nun anders. Deshalb stehen vielleicht nur noch zwei und nicht - wie zunächst geplant - drei Kandidaten im Finale am 28. Januar. Dies sei eine Variante, sagte ein Sprecher des Kölner Privatsenders am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Die andere Möglichkeit sei, so hieß von RTL, dass in einer der verbleibenden täglichen Sendungen bis zum Ende keiner das Camp verlassen müsse. Ob dies bereits in der Sendung am Freitagabend geschehen sollte, war am Mittag noch offen, wie der Sprecher sagte. Gegenwärtig sind noch zehn Teilnehmer in Australien, laut Spielregeln sollen am Freitag nächster Woche noch drei für's Finale übrigbleiben.
Im Dschungel hatte sich Kesici bisher vornehm zurückgehalten. Man könnte fast sagen, man hatte die Anwesenheit von Martin Kesici sogar fast vergessen. Er lag auf seiner Pritsche, um nur im allergrößten Notfall als Dschungeltier in Erscheinung zu treten. Nun musste Kesici zu seiner ersten Dschungelprüfung – dem "Telefon des Grauens" – antreten. Und da wurde der Catweazle des australischen Buschs regelrecht gesprächig – und er gab tatsächlich mal anderes von sich als nur unangenehme Körpergeräusche.
Die Aufgabe für Kesici war äußerst simpel: Drei Telefone, drei Anrufe von Ex-Dschungelbewohnern, viele Fragen, die er richtig beantworten musste und viel ekliger Schleim, unangenehmes Getier in Unmengen und Wasser. Vor kleinen Krokodilen, Kakerlaken, Riesenspinnen oder Skorpionen zuckte er nicht mal mit der Wimper. Seine Panik galt dem Wasser, das möglicherweise zu hoch steigen könnte. Souverän absolvierte er den Ekel-Parkour und wusste nur bei wenigen Fragen von Sarah Dingens, Rainer Langhans oder Kathy Karrenbauer die Antwort nicht. Welchen Job hatte die Schnodderschnauze und Assistenz-Komikerin Sonja Zietlow, bevor sie die Dschungelwelt mit altklugen Sprüchen überhäufte? Auch damals wollte die Blondine schon hoch hinaus – als Pilotin. Aber dafür wusste Kesici-Catweazle von Dirk Bachs Wohngemeinschaft mit Hella von Sinnen. Er schlug sich also tapfer und ließ sich nicht einmal von fünf Skorpionen auf seinem üppigen Haupthaar aus der Ruhe bringen und brachte letztendlich sieben Sterne mit nach Hause.
Auf die alltägliche Schatzsuche machten sich an diesem Tage Rocco Stark und Aushilfs-Harry-Potter Vincent Raven. Die ohnehin schon miserable Laune des Rabenvaters war nicht mehr zu übersehen und –hören. Und dieser Gemütszustand sollte sich am Ende des Spiels noch verschlechtern: Am Ort des Geschehens wartetet eine riesige, stinkende Jauchegrube, über der Rocco und Vincent an einem Seil baumeln mussten. Die Kräfte der Raben hatten ihren Beschwörer offenbar verlassen und so plumpste Raven in die modernde Brühe – das Elend nahm seinen Lauf. "Ich bin wirklich abartig bösartig. Ich werde den Laden heut verlassen", wetterte er ununterbrochen. Und so verwandelte er sich plötzlich in einen Daniel Lopes, saß heulend in der Ecke und kündigte seinen Ausstieg aus dem Dschungelcamp an. "Ich stinke abgöttisch, von innen", rief er und drückte Brigitte Nielsen die muffige Mütze ins Gesicht. Doch dann erfasste ihn die große Erkenntnis. Im Dschungeltelefon überdachte er Daniel-Lopes-like seinen felsenfesten Entschluss, denn er könne den berühmten Satz ja gar nicht sagen, denn außer Brigitte Nielsen seien im Camp ja gar keine Stars zu finden. Danach flatterte er reumütig ans Lagerfeuer zurück, um erst mal ein reinigendes Bad zu nehmen.
Die Damen im RTL-Dschungelcamp gaben sich in der ersten Urwald-Woche das Teamchef-Zepter nacheinander in die Hand. Nach der niedlichen Kim war nun Ramona Leiß an der Reihe für Zucht und Ordnung rund ums Lagerfeuer zu sorgen. Und da legte sie ihren altbekannten Kontrollzwang an den Tag. Die eiserne Lady verteilte knallhart die Aufgaben und duldete auch keine Widerworte von ihren Untergebenen. Das Managementsystem der 54-Jährigen funktionierte für sich selbst absolut perfekt – während das niedere Fußvolk schuftete, legte Frau Leiß die Füße hoch und zündete sich ein paar Glimmstengel an. Die Knoff-Hoff-Diva rückt seit Tagen immer mehr in den Camp-Vordergrund und verdrängt in der Gunst der Zuschauer sogar die blanken Brüste der Micaela Schäfer. Und die freizügige Sex-Talkerin sollte sich langsam warm anziehen – die üppigen Aussichten auf jedes ihrer Körperteile nervt sogar schon die männlichen Dschungelcamp-Kandidaten… Auch die Zuschauer haben sich an Brüsten, Po und heißen Schlüppern satt gesehen. Bei der Dschungelprüfung "Winterschlussverkauf" wollen sie lieber die verknitterte Brigitte Nielsen leiden sehen – und mit einem Schlussverkauf könnte Schäfer sowieso nichts anfangen, denn dieser steht nur allzu oft mit Textilien in Zusammenhang.
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Quelle: t-online.de
Loehrer schrieb:
am 20. Januar 2012 um 20:47:01
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Dschungelcamp 2012
Bin ich froh daß in unserer Familie niemand einen Hauptschulabschluss geschafft hat. Daher tut uns diese Sendung auch nicht sonderlich weh.
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Penelope schrieb:
am 20. Januar 2012 um 19:15:02
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Dschungelcamp
@Kaiman Kommentare Deiner Art gefallen mir. Ich behaupte, daß alle, die sich hier über diese Sendung aufregen und betonen,
daß sie die Sendung nicht angucken, mindestens 90 % der Folgen gesehen haben und traurig sind, daß sie die restlichen 10 % nicht sehen konnten. LG
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ische schrieb:
am 20. Januar 2012 um 19:05:37
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urwald
naja , ich "muss" teilweise das ertragen weil meine holde das glotzt . er soll der zweite sein der freiwillig ging ?
ist
besser so ....
am besten wäre das dick-bach und doof-zietlow beim nächsten date im dschungel selbst mal einziehen .. aber ohne freiwillig raus zu kommen ....
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