Gestern Abend erwischte es Giulia Siegel. Die Dschungel-Schlange musste in die “Kammer des Schreckens“. Die Zuschauer haben doch ein feines Gespür, wen man in die Dschungelprüfung schicken soll. Bisher fiel die Tochter von Erfolgsproduzent Ralph Siegel eher durch ihre Zickigkeit denn durch Teamgeist auf. Sie lästert über die anderen ab und steht beim Kochen mit Kippe im Mund beim Gurkenschneiden. Zu allem Überfluss ist sie nur beschränkt einsetzbar und drückt sich vor verschiedenen Aufgaben. Nur einen Tag vor der Prüfung verkündete das geniale Moderatorenduo Sonja Zietlow und Dirk Bach, dass sie wegen eines Rückenleidens nicht an allen Prüfungen teilnehmen darf. Da bot sich die Kammer des Schreckens doch richtig an.
Mit den Worten: „Ich habe eine Spinnen-, Wasser-, und eine allgemeine Klaustrophobie. Dazu starke Angst vor Dunkelheit und Tieren,“ meldete sich Giulia zur dritten Dschungelprüfung. Also ideale Voraussetzungen um in einen dunklen Wassertank gesperrt zu werden. Zu alledem wurde sie noch mit Schlössern angekettet. Aber wie hatte sie doch vor ihrem Einzug geprahlt: “Für mich ist das alles wie ein Abenteuerurlaub." Ihr Gesicht sah eher nicht nach Urlaub aus. Die Aufgabe bestand darin, im dunklen Tank die Schlösser zu lösen. Um das Ganze noch ein bisschen zu erschweren, wurde der Tank geflutet. Insgesamt holte Giulia sechs Sterne und damit auch sechs Abendessen für zehn Leute. Stolz verkündet sie den anderen bei ihrer Rückkehr ins Camp ihren Erfolg. Dass sie dabei das schwächste Ergebnis zustande brachte, vergaß sie geflissentlich. "Ich habe viel Wasser geschluckt und einige Tiere"? Sie war sicherlich die Einzige, die Tiere in dem Tank gesehen hatte. Na ja, die Zuschauer hatten ein Einsehen, deshalb darf sie heute noch einmal ran. Diesmal aber mit Tieren!
Bevor Peter Bond an seiner Hängematte festwächst, wurde er gestern auf Schatzsuche geschickt. Als Begleitung bekam er "Mausi" Lugner an die Hand. Auf einer Waldlichtung lagen auf Holzpflöcken mehrere Früchte, die Schlüssel enthielten. Drei brauchten sie, um die Schatzkiste mitnehmen zu können. Um an diese heranzukommen musste Peter Bond die Früchte mit Wurfstöcken, Speeren, Blasrohren, einem Boomerang und einer Steinaxt treffen. Gleich dreimal war er erfolgreich, mit dem Blasrohr traf er die Melone, mit dem Wurfholz die Papaya und mit der Steinaxt das Ei. Mausi war aus dem Häuschen: “Du bist so toll." Welcher Mann hört das nicht gerne? Die Quizfrage für die Camper lautete: "Wie viele Frauen träumen von Sex mit zwei Partnern"? A: 53% oder B: 32%. Was dann folgte, war pure Comedy: Über 30 Minuten diskutieren die Dschungelbewohner über diese Frage. Einig wurden sie sich nicht, deshalb wurde die Antwort am Ende in geheimer Abstimmung ermittelt. B war richtig! Zur Belohnung gab es ein Glas mit Chilis.
“Also irgendwie, ich weiß nicht, ich war hier noch nie“, ein Satz der die Gemütslage von Camp-Oma Ingrid van Bergen gut schildert. Sie wirkt verloren und verliert ständig Utensilien wie Wasserflasche, Löffel oder Kochdose. Was es zu verlieren gibt, das verliert sie auch. Oder wie die 77-Jährige sagt: “Ich suche alles.“ Schön war natürlich auch ihr Spruch: “Es gibt bestimmt was Schlimmeres als Alzheimer - und das habe ich.“
In der nächsten Dschungelprüfung heißt es „Still gestanden“ – in einer großen gläsernen Box wird der Star festgeschnallt und dann gesellen sich zahlreiche Dschungelbewohner dazu. Giulia Siegel darf noch mal ran und glaubt, die Zuschauer hätten sie wegen ihres sexy Bikinis noch mal in die Dschungelprüfung gewählt. Einzig Günther Kaufmann hatte den richtigen Riecher: “Es bleibt nur eins über. Es ist eine Art von Antipathie, dass die sich sagen, die Kleine f..... wir richtig“. Große Worte, schön gesprochen!
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