Giulia Siegel ist mittlerweile wieder in der Zivilisation angekommen. Klagte sie bei ihrem Auszug noch über ach so starke Rückenschmerzen, so konnte sie in einem Beitrag von "RTL Punkt 12" schon wieder quietschfidel auf High Heels ins Hotel stolzieren. Dabei hatte sie doch eine Rücken-OP hinter sich, nahm im Camp heimlich Schmerztabletten, verließ das Zeltlager freiwillig und ließ sich geraden Weges mit dem Krankenwagen ins Hospital einliefern. Alles nur Show? Das vermutet ihr Ex-Lagergenosse Michael Meziani: "Vielleicht wollte sie mit ihrem Ausstieg auch nur die Aufmerksamkeit auf sich ziehen", mutmaßte der Soap-Schönling bei RTL. In Giulias Gedächtnis scheinen sich unterdessen größere Lücken aufzutun: "Ich habe nie über einen von euch auch nur ein böses Wort gesagt", behauptete die Dschungel-Zicke bei ihrer Ankunft im Hotel. Ihrem Arzt in Deutschland, der ihr im Oktober den Rücken operiert und einen Bandscheibenvorfall behandelt hatte, verheimlichte Giulia übrigens ihre Dschungelpläne, wie sie selber im Nachhinein zugab. Im Interview sagte der Spezialist, für solche Strapazen sei es noch zwei Monate zu früh gewesen.
In einem Interview mit RTL erklärte Giulia außerdem, sie fühle sich nach ihrer Aufgabe so kurz vor dem Ende des Dschungelcamps, als wäre sie einen Marathon gelaufen und dann zehn Meter vor dem Ziel stehen geblieben. Aber ihr Rücken habe gesagt: "Giulia, Vorsicht, es geht jetzt nicht mehr weiter". Mit ihren Schmerzen hätte sie nicht mehr im Camp bleiben können, auch wenn ihr die Entscheidung schwer gefallen sei. Auf die Frage, woran es liegen könnte, dass einige Campkollegen ihre Rückenschmerzen und Phobien für Schauspielerei halten, antwortete sie nach längerem Zögern, dass sie ihre Probleme verheimlicht habe. "Ich bin ein Kämpfer und wollte das so durchziehen", so Giulia. Ob man ihr das glaube oder nicht, sei ihr egal. Tatsache aber ist, dass ihre Ex-Dschungelmitstreiter froh sind über den Auszug der Blondine. "Giulia Siegel ist herrisch und rechthaberisch. Und genau das nervt - die anderen Kandidaten und die TV-Zuschauer" urteilte der Dschungelarzt Dr. Bob gegenüber der "Bild". Wie die High Heels als Indiz schon andeuten, können die Schmerzen der Dschungelzicke gar nicht so unerträglich sein. Mit dem Rettungswagen hatte sie sich aus dem Camp in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses bringen lassen. Kurz danach wurden die verbliebenen Bewohner informiert. Die Diagnose der Ärzte: “Giulia geht es spitze." Sie war da bestimmt anderer Meinung, kommentierte Dirk Bach den Abgang.
Der ausschlaggebende Punkt sei die Schatzsuche gewesen, bei der sie mit Gundis Wasser in mehrere Eimer umfüllen musste. Das sei zuviel für den Rücken gewesen. Am Abend verkündete Giulia dann den anderen Campbewohnern ihre Kapitulation. Mit großen Worten versuchte sie ihre Entscheidung schön zu reden: “Ich bin einer, der probiert, Ziele immer zu Ende zu erreichen. Wenn mir Steine in den Weg gelegt werden, versuche ich aus den Steinen eine Brücke zu bauen. Und ich habe mir in den letzten Tagen quasi eine Brücke gebaut um den Rest hier zu überleben. Aber es ist jetzt mit Schmerztabletten nicht mehr in den Griff zu kriegen. Es geht mir besser, aber der Schmerz ist da. Die Entscheidung ist mir sehr, sehr schwer gefallen, aber die Gesundheit geht nun mal vor.“ Soviel Gelaber für einen Ausstieg. Dabei reicht doch ein Satz: “Ich bin ein Star, holt mich hier raus.“